Silvia Berft

Mehr Leben durch weniger Stress

2017/2018: Was war – was bleibt – was kommt?

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Blogparade: 2017/2018: Was war – was bleibt – was kommt?

Ich sitze hier vor meinem Laptop und stelle mir die Frage:

Was war beruflich in 2017?

Es war ein Jahr

  • der Entscheidungen
  • der Umstrukturierung
  • des Lernens
  • des Loslassens
  • der Erfüllung

Welche Entscheidungen habe ich getroffen?

Ich habe endgültig Entscheidungen getroffen, die unbedingt notwendig waren. Und auf der anderen Seite auch teilweise mit Tränen verbunden waren.

Ich habe mich von vielen Kursteilnehmern verabschiedet. Stattdessen habe ich einige meiner Kurse an Kolleginnen übergeben. Und manche Kurse sogar komplett aufgelöst. Dies war unabdingbar, da sowohl mein Körper als auch mein Geist bereits mit der weißen Fahne gewunken hatten. Was zu viel ist, ist zu viel. Nun habe ich von ehemals 12 Kursen pro Woche auf 6 Kurse reduziert.

Die nächste Entscheidung war, mich endgültig von meinem Radionikgerät zu trennen. Ich habe es immer liebevoll meinen kleinen Mercedes genannt. Aber aus der Praxis hatte ich mich bereits Mitte 2016 immer mehr zurückgezogen. Und meine auserkorene Nachfolgerin hatte sich dann eher für die Behandlung von Tieren als von Menschen entschieden. Also stand es mehr oder weniger nur noch unbenutzt herum. Nun ist es zwei Tage vor Jahreswechsel wieder in liebevolle Hände gekommen. Und darüber freue ich mich.

Auch habe ich mich entschlossen, wieder eine Nachfolgerin/einen Nachfolger für meine Praxis zu finden. Entsprechende Infos habe ich bereits weitergegeben. Mal sehen, was daraus wird. Da ich selbst überwiegend von zuhause aus arbeite bzw. im Seminarraum, ist es einfach schade um die Praxisräume.

Meine wohl tiefgreifendste Entscheidung war, zukünftig auch Online-Kurse im Bereich Entspannung bzw. Stressbewältigung anzubieten. Im Prinzip war mir klar, dass ich nicht auf meine Kurse verzichten kann. Denn ich liebe die Zusammenarbeit mit Menschen. Da mehr Vor-Ort-Kurse keine Lösung waren, sind Online-Kurse für mich das Non-Plus-Ultra. Damit kann ich viele Menschen erreichen. Es gibt keinerlei Begrenzungen mehr: weder zeitlich noch räumlich.

Was habe ich umstrukturiert?

Wie bereits oben erwähnt, habe ich mich aus dem Seminarzentrum stark zurückgezogen. Dafür sind nun neue Kolleginnen am Start.

Die Praxis bin ich noch am Umstrukturieren.

Sehr angenehm war, dass ich im zweiten Halbjahr aufgrund der Umstrukturierung viel von zuhause aus arbeiten konnte. Vor allem, da ich dann die meiste Zeit des Tages von meinen beiden Hunden umgeben war.

Was habe ich gelernt?

Eigentlich war 2017 für mich vor allem ein Jahr des Lernens. Und zwar in ganz vielen Bereichen.

In 2017 habe ich meinen Master gemacht. Das Ergebnis ist zwar noch nicht hochoffiziell, aber kurz vor Weihnachten kam die Mitteilung, dass ich bestanden habe. Darüber habe ich mich riesig gefreut. Und ich war auch sehr erleichtert. Und wieder geht eine wichtige Phase zu Ende.

Da ich mich ja Anfang 2017 entschlossen hatte, zukünftig auch Online-Kurse anzubieten, stand mir noch einiges bevor. Ich hatte von der ganzen Technik absolut keine Ahnung. Meine beiden bisherigen Webseiten hatte mir eine gute Bekannte eingerichtet. Aber es musste noch eine neue her. Und wie mache ich (Bildschirm-)Videos und Audios? Und wie sollte meine Kurs-Plattform aussehen?

Es kommt immer alles so, wie es kommen soll. Mir wurde Marit Alke empfohlen. Und wie, als hätte sie auf mich gewartet, bot sie gerade einen entsprechenden Kurs an. Da war ich natürlich gleich dabei. Und direkt anschließend noch einen zweiten Kurs, der all das beinhaltete, was ich so dringend wissen wollte. Für mich ist Marit Alke meine Person 2017. Ohne sie wäre ich niemals so weit gekommen. Dafür möchte ich dir an dieser Stelle nochmals herzlich danken, liebe Marit.

Aus Marits erstem Kurs ist dann auch ein Gratis-Mini-Onlinekurs entstanden: Mehr Zeit für dich durch 3 kleine, effektive Techniken

Und ich durfte in 2017 noch etwas ganz Besonders (kennen-)lernen: eine Gemeinschaft im Internet, wie ich es mir hätte nie vorstellen können. Eine gegenseitige Unterstützung, ohne zu fragen: Wieso und weshalb? Das hat mich tief berührt. So etwas kannte ich vorher nicht. Wenn ich in meinem Umfeld jemanden etwas fragte, wurde mir sofort eine Coachingstunde angeboten. Mir ist schon klar, dass wir alle für unser Geld arbeiten. Aber wo blieb da die Gemeinschaft? Das Unterstützen, gegenseitige Helfen? Deswegen bin ich sehr dankbar, so viele tolle Menschen über das Internet kennengelernt zu haben.

Und noch etwas Wichtiges habe ich gelernt:

Ich kann alles schaffen, wenn ich es nur will!

Vor gefühlten 100 Jahren habe ich in einer EDV-Firma im kaufmännischen Bereich gearbeitet. Von Technik hatte ich null Ahnung. Das ging sogar so weit, dass ein netter Kollege mal gemeint hatte, ich sollte doch besser bei einem Reifenhändler arbeiten. Als würde ich was von Reifen verstehen. *gg* Aber du weißt, was ich meine.

Und nun schau mich an. Ich habe zwei Webseiten erstellt, produziere Videos und Audios. Okay, alles noch nicht perfekt. Dennoch liegen Welten zwischen vorher und nachher.

Was habe ich losgelassen?

Ich habe das Gefühl losgelassen, dass ich alles selbst machen muss. Dass ich auch Dinge abgeben kann.

Und dass nicht immer alles perfekt sein muss. Dabei hat mir ungemein folgender Ausspruch geholfen:

Lieber unperfekt starten als perfekt warten!

Das hatte ich mir zu meinem Motto gemacht in 2017. Denn ich bin im Prinzip sehr perfektionistisch veranlagt. Aber ich habe festgestellt, wenn ich nur 90 Prozent gebe, reicht es auch. Es muss nicht alles noch 20 Mal verbessert werden.

Was habe ich mir erfüllt?

Ich habe mir einen großen Traum erfüllt. Das Witzige dabei ist, dass ich es anfangs gar nicht bewusst wahrgenommen hatte.

Ich schreibe.

Schon in der Grundschule hatte ich begonnen, kleine Geschichten zu schreiben. Damals schrieb ich über Ifix und Ifine. Irgendwie gab es wohl diese Beiden in den Lehrbüchern.

Mitte 2017 habe ich angefangen, Blogartikel zu schreiben. Inzwischen sind es mehr als 30 Artikel geworden. Und kein Ende in Sicht. 😉

Und natürlich auch sehr viele Texte für den Stressbewältigungs-Onlinekurs, der als Pilotkurs im August 2017 startete.

Und dann für den Gratis-Online-Adventskalender im Dezember.

Das Zweite, was ich mir schon lange gewünscht habe, ging im zweiten Halbjahr 2017 auch in Erfüllung: Ich konnte hauptsächlich von zuhause aus arbeiten. Ich finde es toll, wenn ich Arbeiten und Leben bzw. Wohnen unter einem Dach vereinen kann.

Was bleibt in 2018?

Definitiv werde ich auch weiterhin Vor-Ort-Kurse geben. Ich merke auch jetzt schon wieder, dass ich mich ganz bewusst bremsen muss. Denn ich habe schon wieder viele Ideen für tolle Kurse. Aber stattdessen werde ich nun auch mal die Abende mit meinem Mann genießen.

Bleiben werden auch meine Blogartikel. Mein Traum ist es, auch mal für eine Zeitschrift zu schreiben. Wenigstens einen Gastartikel. Die Zukunft wird es zeigen.

Auch mein Stressbewältigungs-Onlinekurs bleibt. Geplant ist er in 2018 zweimal: einmal im Januar und einmal im Oktober. Die Hauptthemen sind Selbstverständnis (sich selbst besser verstehen lernen), Zeitmanagement (planen und nicht verplanen) und Entspannungstechniken (welche gibt es und wie kann ich sie nutzen).

Was ich in 2018 gerne noch weiter ausbauen möchte, ist meine Facebook-Gruppe „Einfach weniger Stress“. Diese Gruppe ist vor allem für Frauen gedacht, obwohl sie auch von einigen Männern gefunden wurde. 😉 Hier gibt es einen wöchentlichen Impuls, wie du mit einfachen Tipps dein Leben entspannter genießen kannst.

Was kommt in 2018?

Mein grober Plan für 2018 steht.

Bei der Erstellung haben mir folgende Personen besonders geholfen:

  • Mein Power-Erfolgsteam, die alle Spinnereien und Fragen mit mir durchgegangen sind.
  • Marina Lange, die sich als wunderbare Skype-Büro-Partnerin entpuppt hat. Mir meine Fragen beantwortet und mich motiviert.
  • Die Menschen in meinem Umfeld, allen voran meine Freundin Judith Voigt.
  • Und natürlich all diese wunderbaren Menschen bei Facebook, die mich täglich unterstützen.

Aber was wird nun kommen?

Wie bereits angekündigt, wird es zu Anfang des Jahres eine Entspannungs-CD geben. Dies wird ein Mix aus den verschiedenen Entspannungstechniken sein wie z.B. Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung, Atemmeditation, Fantasiereise … Einzig die Fantasiereise muss ich noch schreiben, alle anderen Texte sind bereits fertig.

Des Weiteren wird es ein Buch zum Thema Stressbewältigung geben. Geplant ist es als E-Book sowohl als Hardcover. Die Inhalte sind an den Online-Kurs angelehnt. Nur mit noch mehr Inhalten und Arbeitsblättern. Lass dich überraschen.

Außerdem werde ich mich darum bemühen, verschiedene Kurse bei der ZPP (Zentrale Prüfstelle für Prävention) zertifizieren zu lassen. Ganz besonders toll wäre natürlich ein Selbstlernkurs im Bereich Stressbewältigung. Aber immer eins nach dem anderen. Immerhin hat das neue Jahr ja auch zwölf Monate.

Eine Herausforderung in 2018 werden Videos sein. In der Regel mache ich ja meist Bildschirmvideos.

Aber auch ich selbst möchte sichtbarer werden.

Mir ist aufgefallen, dass ich selten Bilder von mir poste. Und Videos von mir selbst gibt es nur ganz wenige. Das möchte ich in 2018 ändern. Ich werde zwar wohl nie zur „Rampensau“ werden, wie Sandra Holze es immer sagt. Aber etwas mehr präsent möchte ich schon sein. Aber ganz ehrlich, ich schreibe halt lieber. Das liegt mir einfach im Blut.

Und nun denke ich, dass ich genug geschrieben habe. Das ist immer das Schlimme bei mir: Wenn ich einmal anfange, höre ich nicht mehr auf. 😉

Ich wünsche dir ein wundervolles, erfülltes Jahr 2018. Und vor allem ganz viel Gesundheit.

Deine Silvia

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