Achtsamkeit & Co. im Alltag

Wie ich sogar beim Laufen auf die Achtsamkeit, die Wertschätzung und die Freiheit gestoßen bin

Heute ist mir einfach mal wieder danach, einfach drauf loszuschreiben. Ohne große Recherche, ohne mir groß Gedanken über das Thema machen zu müssen.

Was spukt mir gerade so im Kopf herum? Keine Ahnung. Irgendwie ist mein Kopf etwas leer. Großen Antrieb habe ich heute auch nicht. Aber immerhin habe ich schon einen Teil meiner Buchhaltung erledigt. Besser gesagt, die Vorbereitung dazu. Denn die eigentliche Buchhaltung oder Buchführung übernimmt meine Steuerberaterin.

Laufen steht auf dem Programm

Heute ist Freitag und mein Mann kommt gleich von der Arbeit nach Hause. Dann werden wir uns auch relativ zügig fertigmachen, denn heute ist Laufen angesagt.

Wir treffen uns um halb vier mit unserer Lauftherapeutin und dann geht es los. Ich laufe eher im Schneckentempo. Vielleicht kurz zur Erklärung: „Laufen“ bedeutet bei unserer Lauftherapeutin „Joggen“. Was ich so landläufig unter Laufen verstehe, heißt bei ihr „Gehen“. Dies nur, damit du nicht denkst, ich könne nicht gehen. Das kann ich schon. Aber ich kann halt nur sehr langsam joggen. Okay, ich gestehe, dass ich auch etwas bequem bin. Und groß anstrengen möchte ich mich schon gar nicht. Das ist im körperlichen Bereich so gar nicht mein Ding. Ich bin gerne bereit, etwas zu tun, aber ich möchte mich dabei nicht überanstrengen. In diesem Bereich habe ich so gar keinen Ehrgeiz.

Der Versuch, mich anzutreiben

Mein Mann versucht immer wieder, mich herauszufordern. So mit den Sprüchen „heute läufst du mal etwas länger“ oder „du kannst doch auch schneller laufen“. Aber das stört mich überhaupt nicht. Er kann ja so schnell laufen wie er möchte. Und das tut er auch. Meistens ist er gar nicht mehr zu sehen. Aber da wir die Strecke quasi vor und wieder zurücklaufen, taucht er dann irgendwann wieder auf.

Auf mich muss man aufpassen

Anders ist es, wenn wir beide alleine unterwegs sind. Er weiß, dass ich immer etwas ängstlich bin. Man hört immer so viele schlimme Sachen. Obwohl wir ja auf dem Dorf wohnen. Aber auch dort sollte man vorsichtig sein. Also achtet er immer darauf, dass ich noch in Sichtweite bin. Er läuft dann nach vorne, dann wieder weit zurück und dann wieder nach vorne. Ist für ihn natürlich ein bisschen blöd, aber er macht es mir zuliebe.

Damit bin ich bei zwei von meinen drei Lieblingswörtern: der Achtsamkeit und der Wertschätzung. Beides erfahre ich hier in großem Maße. Und dafür bin ich auch sehr dankbar.

Ups, das gehört ja doch noch dazu

Und der Vollständigkeit halber: das dritte Wort ist „Freiheit“. Auch dies ist mir sehr wichtig. Ich möchte die Freiheit haben, selbst zu entscheiden, was mir wichtig ist und was nicht. Was ich machen möchte und was nicht. Und beim Schreiben fällt mir auf, dass dies ja auch bei mir beim Laufen zutrifft. Denn ich nehme mir die Freiheit, über mein eigenes Tempo zu bestimmen. Also bin ich doch wieder bei meinem Dreier-Paket.

Bestimmt gibt es ganz viele Situationen in deinem Leben, in denen dir auch diese drei Begriffe begegnen. Achte einfach mal darauf.

Ich wünsche dir noch einen wundervollen Tag.

Liebe Grüsse,

deine Silvia – heute mal ganz anders 😉

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