Lebe deine Selbstliebe

Selbstliebe bedeutet für mich nicht nur, mich selbst zu lieben, sondern auch so zu leben. Es hat auch ganz viel mit Achtsamkeit und Wertschätzung zu tun. Wenn du mich schon ein bisschen länger kennst, dann weißt du vielleicht auch, dass dies zwei von meinen Werten sind. Der dritte Wert ist die (persönliche) Freiheit.

Ich habe dir sieben Tipps zusammengestellt, damit du deinem Alltag ganz viel positive Energie abgewinnen kannst. Wende sie nach Möglichkeit täglich an. Verinnerliche sie. Du wirst spüren wie gut dir das tut. Aber jetzt geht´s auch schon los.

Denke nicht an Probleme, sondern Lösungsorientiert.

Jeder hat in seinem Leben einige Probleme: du, ich, dein Partner, deine Eltern, deine Kinder, deine Freunde und so weiter. Ich nehme niemanden aus. Manchmal sind die Probleme nur klein, manchmal auch groß.

Wenn du deinen Fokus nun auf das Problem richtest, dann kann es sein, dass du einen Tunnelblick entwickelst. Dann siehst du nur noch das Problem und sonst nichts.

Verändere deinen Fokus, deinen Blickwinkel. Schaue dich nach Lösungsmöglichkeiten um. Frage auch gerne andere, wie sie damit umgehen würden. Durch diese andere Art von Draufschauen ändert sich unwahrscheinlich viel in dir. Du bist nicht mehr das „Opfer“, sondern du unternimmst aktiv etwas dagegen. Vielleicht findest du eine Lösung, vielleicht auch nicht. Aber du hast zumindest nicht tatenlos zugesehen und dich selbst bemitleidest. Du hast aktiv nach einer Lösung gesucht.

Schaue auf das, was du bereits geschafft hast.

Viel zu oft schaust du wahrscheinlich auf die Dinge, die noch zu erledigen sind und nicht auf das, was du bereits geschafft hast. Manchmal weiß ich auch gar nicht mehr, wo ich anfangen soll. Es sind gefühlte 100 Sachen zu tun.

Um einen freien Kopf zu bekommen, schreibe ich einfach alle auf, was noch zu erledigen ist. Denn was ich aufschreibe, muss ich nicht mehr im Kopf behalten. Das finde ich sehr erleichternd. Ich schreibe auch Dinge immer wieder dazu, wenn mir noch etwas einfällt. Dann überlege ich mir, mit was ich anfange und lege los.

Aufschreiben & Kopf frei machen

Das Wunderbare daran ist, dass ich dann die Dinge auf meinem Zettel durchstreichen kann, was ich bereits erledigt habe. Das beflügelt mich. Ich sehe, was bereits erledigt ist. Und wenn der Zettel zu unübersichtlich wird, dann fange ich einen neuen an. Dort schreibe ich dann die aktuellen Dinge wieder auf.

Dies ist mehr ein Beispiel für die täglichen Dinge. Aber genauso kannst du es auch mit allen Dingen in deinem Leben machen. Wenn du beispielsweise Angst vor etwas hast, dass du vor dir hast, dann schaue zurück. Überlege dir, was du schon alles geschafft hast. Gibt es nun einen Grund, warum du es dieses Mal nicht schaffen solltest? Wahrscheinlich nicht. Und wenn es dennoch mal nicht klappt, dann ist das auch kein Beinbruch. Wir sind Menschen und keine Maschinen. Und es ist eine Chance für dich daraus zu lernen und dich weiterzuentwickeln.

Selbstliebe bedeutet auch, sich für das zu lieben, was du bereits geschafft hast. Aber auch dafür, was du vielleicht mal nicht geschafft hast.

Sei dankbar für das, was du hast.

Manchmal träumst du vielleicht auch von Dingen die du gerne hättest. Auf der einen Seite ist das auch sehr wichtig, da sich daraus deine Ziele und deine Motivation ergeben.

Auf der anderen Seite kann es dich auch traurig oder sogar ärgerlich machen, wenn du nicht das haben kannst, was du möchtest.

Schau dich nun in deinem Leben um und du wirst feststellen, was du schon alles hast. Es sind so viele wundervolle Dinge, die sich bereits in deinem Besitz und in deinem Herzen befinden. Sei dankbar dafür. Dankbar, dass du ein Dach über dem Kopf hast, dass du genug zu essen hast, dass du wundervolle Kleider besitzt und das wichtigste: dass du Menschen hast, die dich lieben.

Lass dieses Gefühl der Dankbarkeit in dir wachsen und sich ausbreiten. Es ist so viel in dir. Wenn du deine Dankbarkeit freilässt, wird sie sich in Glückseligkeit umwandeln. Und du kannst dich damit umgeben.

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Nimm dir weniger vor, um mehr zu erreichen.

Ziele sind etwas Wundervolles. Wenn du sie dir jedoch zu hochsteckst, landest du auf der Nase. Ziele nicht zu erreichen bedeutet oft Frust und Selbstzweifel. Aber das muss nicht sein. Wenn du beispielsweise ein großes Ziel hast, dann breche es herunter in ganz viele Einzelschritte. Diese kannst du besser überblicken und abarbeiten.

Nimm dir auch für deine tägliche Arbeit nicht zu viel vor. Konzentriere dich auf zwei bis drei wesentliche Punkte. Arbeite diese ab. Wenn du dann noch Zeit hast, kümmere dich um weitere Punkte. Es wird dir ein stolzes und befriedigendes Gefühl geben, wenn du das geschafft hast, was du dir vorgenommen hast. Und wenn du deine Pufferzeiten berücksichtigt hast, dann geht oft sogar mehr als du dir ursprünglich vorgenommen hast. Das heißt: Du hast weniger geplant, dafür aber mehr erreicht.

Du wirst dich selbst dafür lieben, wie erfolgreich und mit welcher Leichtigkeit du deine Ziele erreichst.

Erwarte nicht das Schlechte, sondern das Gute.

Es kommt Post vom Finanzamt. Oh Gott, was wollen die? Was muss ich schon wieder nachzahlen? Mit einem unguten Gefühl öffne ich den Umschlag. Ich fühle mich dabei sehr unwohl, denn ich weiß, das Konto ist leer. Was wird mich erwarten?

Kennst du das oder ähnliches auch? Etwas oder jemand kommt auf dich zu und du erwartest nur Schlechtes? Irgendetwas wird in diesem Moment in dir angetriggert. Sobald du das registrierst, lege deinen Schalter um. Mache dir bewusst, dass es genauso gut etwas Positives sein kann. Im Fall des Finanzamtes könnte es auch genauso gut ein Bescheid sein, dass du etwas zurückbekommst.

Lies dir dazu auch gerne meinen Artikel „Emotionale Triggerpunkte“ durch.

Schule deine Achtsamkeit darauf zu erkennen, wann du die alte Spur einschlägst. Breme, mache eine Kehrtwende und fahre genau in die andere Richtung. Überlege zuerst, ob es nicht auch etwas Positives sein könnte, was dich erwartet.

Wenn es dir zu viel des Optimismus ist, dann verhalte dich neutral. Dann erwarte lieber gar nichts und lass dich überraschen. Und manchmal wirst du dann auch tatsächlich positiv überrascht. Nimm dir diese Option nicht gleich zu Anfang weg. Lass das Gute Einzug in dein Leben halten.

Mache jeden Tag etwas nur für dich.

Bestimmt hast du schon hundertmal gehört, dass du dir etwas Gutes gönnen sollst. Von mir bekommst du auch nichts anderes zu hören. 😉 Du kannst nicht immer nur geben. Irgendwann bist du ausgelaugt und liegst flach. Wem kannst du dann noch dienen? Niemandem. Noch nicht einmal dir selbst. Also achte gefälligst auf dich.

Meine Hunde knuddeln

Tue tatsächlich jeden Tag etwas nur für dich. Das kann eine winzige Winzigkeit sein. Es kommt nicht auf die Größe oder Dauer an, sondern auf das, was es dir bedeutet. Mir tut es beispielsweise alleine schon gut, wenn ich ein paar Minuten mit unseren Hunden schmusen kann. Zwei Minuten – mehr wollen die gar nicht. Aber auch für mich reichen zwei Minuten. Zwei Minuten um Kraft zu tanken und mich mit Energie zu versorgen. Denn es vermittelt mir ein Glücksgefühl. Und was will ich mehr?

Überlege dir, was dich glücklich macht. Mache dir auch gerne mal eine Liste und schreibe alles auf, was dir so einfällt. Notiere dir die kleinen und großen Dinge. Schau nach, was du beispielsweise täglich machen kannst und was davon nur ab und zu.

Und ich wiederhole nochmals: Für sich selbst etwas zu machen oder zu wollen ist kein Egoismus, sondern Selbstliebe.

Erschaffe etwas Bleibendes.

Im Prinzip ist dies die erweiterte Variante von dem vorhergehenden Punkt. Soeben hast du erfahren, dass es wichtig ist, täglich etwas für dich selbst zu tun. Etwas Bleibendes erschaffst du im Normalfall nicht täglich, aber dafür hält es länger an. Was meine ich damit?

Etwas Bleibendes ist beispielsweise ein Bild, welches du malst. Das Üben auf einem Musikinstrument. Das Säen und Pflanzen in deinem Garten. Ebenso das Basteln, Stricken und Nähen. Und natürlich auch das Schreiben. Egal was es ist: es soll dir Spaß machen. Du erschaffst mit deinen eigenen Händen einen Wert. Manchmal ist er von größerer Dauer, manchmal etwas kürzer wie zum Beispiel die Gartenarbeit.

Es sollte etwas sein, das dir am Herzen liegt. Was dein Innerstes berührt und dich regelrecht aufblühen lässt. Du kannst etwas erschaffen, was du selbst liebst und an dem sich vielleicht auch andere erfreuen können.

Fazit: Es gibt viele Dinge, mit denen du dein Leben liebenswert machen kannst. Beginne noch heute damit und verschiebe es auf keinen Fall auf morgen oder irgendwann. Denn denke immer daran: Es gibt nur eine wichtige Zeit. Heute. Hier. Jetzt. Das Gleiche gilt für deine Selbstliebe.

Wenn dir dieser Artikel gefallen hat, würde ich mich sehr über einen Kommentar von dir freuen.

Liebe Grüsse, Silvia

PS: Und melde dich für den kostenfreien 5-Tage-Workshop „Liebe dich selbst“ an. Wir starten am Montag, 26. August 2019.

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