Präsentismus – Krank ins Büro

Was ist Präsentismus?

Es bedeutet ganz schlich und einfach, dass du dich trotz kranksein ins Büro schleppst.

Das Wort „Präsentismus“ leitet sich von dem lateinischen Wort „praesens“ ab, was so viel wie anwesend, gegenwärtig bedeutet.

Für Präsentismus haben sich zwei Definitionen etabliert. Zu diesen gibt es bereits eine Anzahl an wissenschaftlichen Arbeiten:

  1. Präsentismus wird als das Verhalten von Mitarbeitern verstanden, die trotz Krankheit zur Arbeit gehen (Aronsson et al., 2000).
  2. Durch Präsentismus wird die Arbeitsproduktivität verringert. Aufgrund gesundheitlicher Beschwerden der Mitarbeiter, vor allem chronischer Erkrankungen, sind diese in ihrer Arbeit eingeschränkt. Und bleiben deswegen unterhalb ihres durchschnittlichen Arbeitspensums (Burton et al., 1999).

Achtung: Mit Kranksein ist kein vorübergehendes Unwohlsein (z.B. eine leichte Erkältung oder vorübergehende, leichte Kopfschmerzen) gemeint.

Präsentismus aus Arbeitnehmersicht

Bei meinen Recherchen musste ich feststellen, dass es sehr viele Artikel dazu gibt. Diese sind jedoch fast alle aus der Sicht des Arbeitgebers beschrieben.

Mein Anliegen ist es nun, Präsentismus aus der Sicht des Arbeitnehmers zu betrachten. Natürlich kommt es hier zu vielerlei Überschneidungen. Dennoch bleibt der Fokus bei dem Arbeitnehmer.

Unterscheidung zwischen Angestellt sein und Selbständig sein

In diesem Blogartikel werde ich mich auf die Sicht der Angestellten konzentrieren.

Natürlich gibt es auch Präsentismus beim Selbständigen. Vielleicht sogar noch öfters als beim Angestellten, speziell bei Solounternehmern. Das heißt, dass du als Selbständige arbeitest, obwohl du krank bist.

Jedoch ist die Situation eine ganz andere. Und um durch die verschiedenen Betrachtungsweisen nicht zu verwirren, beziehe ich mir hier auf die Angestellten. Dennoch ist dieser Artikel genauso interessant für die Selbständigen. Besonders dann, wenn du selbst auch Angestellte hast.

Abgrenzung zu Absentismus

Absentismus ist im Prinzip das Gegenteil von Präsentismus. Du gehst also nicht zur Arbeit. Dies kann krankheitsbezogen sein, aber auch aufgrund fehlender Motivation oder privater Probleme. Manchmal ist es auch einfach nur „Blaumachen“.

Das Interessante dabei ist, dass nur etwa ein Drittel der Gesamtproduktivität durch Absentismus verloren gehen, jedoch zwei Drittel durch Präsentismus.

Fehlzeiten durch Absentismus sind einfacher zu ermitteln als Fehlzeiten durch Präsentismus. Es ist vergleichbar mit dem Eisbergmodell. Oberflächlich sofort erkennbar ist der Absentismus. Der auf den ersten Blick nicht erkennbare, jedoch viel größere Anteil, ist der Präsentismus.

Absentismus kann anhand der Krankmeldungen bzw. der Fehlzeiten gemessen werden.

Präsentismus wird aufgrund von Mitarbeiterbefragungen ermittelt. Hierzu wird meist der Fragebogen „Work Productivity and Activity Impairment Questionnaire (WPAI)“ eingesetzt.

http://www.gesundheitundmanagement.de/wp-content/uploads/2012/08/WPAI-GH-v2.0-German-Germany-final-debriefed1.pdf

Ursachen von Präsentismus

Präsentismus tritt am wenigsten auf bei akuten, schweren Erkrankungen oder bei Verletzungen.

Er tritt jedoch oft in Zusammenhang mit chronischen Erkrankungen, Erkältungskrankheiten, wiederkehrende Erkrankungen, chronischen und psychischen Schmerzen auf.

Unterscheidung Krankheiten:

  • Erkältungskrankheiten, Allergien
  • Rückenschmerzen, Schulter-/Nackenschmerzen, Kopfschmerzen/Migräne -> evtl. chronische Schmerzen
  • Psychische Erkrankungen wie Stress/Burn-out, Depressionen

Meist ist der Arbeitnehmer jedoch nicht nur von einem Gesundheitsproblem betroffen. Gemäß Statistik sind es in der Regel zwei bis drei.

Auch Risikofaktoren wie Übergewicht, Rauchen und Bewegungsmangel spielen hier zusätzlich eine Rolle.

Die größten Produktivitätsräuber

Hier findest du eine kleine Auflistung, welche Krankheitsbilder von Präsentismus am meisten betroffen sind.

Platz 1: Kopfschmerzen
Platz 2: Allergien
Platz 3: Schlafstörungen
Platz 4: Stress
Platz 5: Depression
Platz 6: Rückenschmerzen

Erst später folgen noch die Erkältungskrankheiten. Dabei sind übrigens bis zu vier Erkältungskrankheiten pro Jahr bei einem gesunden Erwachsenen normal.

5 Motive für Präsentismus

  • Furcht vor negativen Konsequenzen, Angst um den Arbeitsplatz
  • Kollegialität,
  • Angst vor nicht aufholbaren Arbeitsrückständen,
  • Wahrung des sozialen Ansehens,
  • Ablenkung,

Angst um den Arbeitsplatz

Einer der häufigsten Gründe für Präsentismus ist die Furcht vor negativen Konsequenzen. Meist ist es die Angst davor, den Arbeitsplatz zu verlieren. Vor allem in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit.

Du denkst, wenn du zu oft fehlst, wird dies dein Arbeitgeber zum Anlass nehmen, dich zu entlassen. Manchmal ist diese Angst tatsächlich berechtigt. Auf der anderen Seite bist du eine gute Facharbeitskraft. Du bist nicht so einfach zu ersetzen. Bei Unsicherheit auch ruhig mal das Gespräch mit dem Chef oder dem Personalrat suchen.

Kollegialität

Vielleicht gehörst du auch zu denjenigen, die in einem Team arbeiten. Egal ob Zweierteam oder ein größeres. Und bestimmt kennst du das auch, dass du ein schlechtes Gewissen deinen Kollegen gegenüber hast, wenn du krankgeschrieben bist. Denn du weißt, dass dann deine Kollegen in Arbeit ersticken, da sie deine ja auch noch (teilweise) mitmachen müssen. Und dir tun deine Kollegen einfach leid. Also gehst du nach Möglichkeit lieber zur Arbeit, wenn es noch irgendwie möglich ist. Obwohl du damit deinen Kollegen evtl. gar keinen Gefallen tust. Denn gerade auf engem Raum ist z.B. bei einer Erkältungskrankheit das Ansteckungsrisiko sehr groß. Oder du gehst mit rasenden Kopfschmerzen zur Arbeit. Auch dann bist du keine große Hilfe für deine Kollegen, da du dich partout nicht konzentrieren kannst.

Angst vor nicht aufholbaren Arbeitsrückständen

Hier geht es nicht um die Kollegen, sondern um die Arbeit selbst. Du erstickst im Normalzustand sowieso schon in Arbeit. Nun stellst du dir vor, du fällst mehrere Tage aus. Die ganze Arbeit wird sich auf deinem Schreibtisch stapeln. Deine Kollegen kennen sich entweder in deiner Materie nicht genau aus oder sind selbst mit ihrer Arbeit überfordert. Du weißt genau, wenn du wieder zurückkommst, türmt sich die Arbeit noch viel mehr auf deinem Schreibtisch. Du hast sozusagen ein Pflichtgefühl gegenüber deiner Arbeit entwickelt.

Also bleibst du nicht zuhause und kurierst dich aus. Sondern du fährst zur Arbeit und versuchst zu arbeiten wie immer. Aber das wird nicht funktionieren. Wenn du nicht fit bist, bist du unkonzentriert. Du brauchst doppelt und dreifach solange wie normal. Und dir unterlaufen Fehler. Die du dann später irgendwann wieder ausbügeln musst. Du bearbeitest einen Vorgang somit doppelt.

Wahrung des sozialen Ansehens

Viele sehen Krankheit als eine Schwäche an. Und wer will schon Schwäche zeigen? Gerade im Bereich der psychischen Krankheiten ist dies besonders ausgeprägt. Oft entsteht das Gefühl, dass das Umfeld wenig bis zu keinem Verständnis für diese Krankheitsbilder aufbringen kann. Es besteht bspw. die Angst vor Sätzen wie „Stell dich nicht so an.“.

Viele befürchten, dass gerade eine psychische Erkrankung weit weniger akzeptiert wird als eine körperliche Erkrankung. Und bleiben deswegen nur ungern der Arbeit fern.

Wenn du dich in einer ähnlichen Lage befinden solltest, dann sei dir bewusst, dass Kranksein keine Schwäche ist. Es zeugt von Stärke, zu seiner Krankheit zu stehen. Und dem Körper und dem Geist die Auszeit zu geben, die er zum Regenerieren braucht.

Ablenkung

Gerade bei chronischen Schmerzen oder psychischen Erkrankungen ist die Arbeit eine gute Ablenkungsmöglichkeit. Zuhause besteht oft das Gefühl, es fällt einem die Decke auf den Kopf. Durch das Arbeiten geht der Fokus weg von der Erkrankung hin zur Arbeit.

Dies ist bis zu einem gewissen Grad auch absolut positiv zu werten. Erst ab dem Zeitpunkt, an dem die Konzentration und die Arbeitsfähigkeit zu leiden beginnen, solltest du in Erwägung ziehen, doch besser zuhause zu bleiben, bis es dir wieder besser geht.

Folgen von Präsentismus

Ja nicht krank sein

Um keine Krankmeldung abgeben zu müssen, helfen sich viele Arbeitnehmer anderweitig:

  • Zur Arbeit gehen trotz Krankseins.
  • Das Wochenende zur Genesung nutzen.
  • Gegen den Rat des Arztes zur Arbeit gehen.
  • Zur Genesung Urlaub nehmen.

Zur Arbeit gehen trotz Krankseins

Du fühlst dich unwohl, elend, krank. Vielleicht hat dich mal wieder eine fiese Migräne erwischt. Oder der Rücken schmerzt so, dass du kaum stehen, geschweige denn sitzen kannst. Aber da du dich nicht krankmelden möchtest, gehst du zur Arbeit.

Hiervon betroffen sind auch oft Frauen mit Kleinkindern. Diese sind häufig krank. Dadurch kommt es bei den Müttern oft zu Fehltagen durch die Betreuung des kranken Kindes. Diese Frauen trauen sich dann oft nicht mehr, sich krank zu melden, wenn sie selbst auch mal krank sind.

Das Wochenende zur Genesung nutzen

Eigentlich ist dein Wochenende ja dafür gedacht, dass du dich von deiner arbeitsreichen Woche erholen kannst. Und dass du verschiedene Freizeitaktivitäten unternehmen kannst. Dass du sozusagen deine Batterie wieder aufladen kannst.

Nun hast du dich aber durch die ganze Woche geschleppt und das Wochenende sehnsüchtig erwartet. Du liegst zwei Tage im Bett, bist zu nichts fähig. Und versuchst dich wieder soweit auf die Beine zu bekommen, dass du montags wieder arbeiten gehen kannst.

Das bedeutet, deine Batterie läuft auf Sparflamme. Es war nicht genügend Zeit, um sie wieder richtig aufzuladen. Wenn nicht ausreichend Reserven vorhanden sind, kann es passieren, dass du einen Rückfall erleidest.

Gegen den Rat des Arztes zur Arbeit gehen

Du warst zwar beim Arzt und dieser wollte dich auch krankschreiben. Du hast jedoch abgelehnt, denn du denkst, du kannst es dir nicht leisten, zuhause zu bleiben.

Oder noch schlimmer, der Arzt hat dir einen Krankenschein ausgestellt und du gehst dennoch arbeiten. Du wirst niemandem damit einen Gefallen tun. Weder dir selbst, noch deinen Kollegen und deinem Arbeitgeber.

Zur Genesung Urlaub nehmen

Dies ist in meinen Augen eine Todsünde. Dein Urlaub ist für dich so wertvoll. Er ist dazu gedacht, dass du mal so richtig von deiner Arbeit abschalten kannst. Dass du Zeit mit deiner Familie verbringen kannst. Verschwende ihn nicht.

Wenn du wirklich krank bist, dann lass dich krankschreiben und nimm keinen Urlaub dafür. Es wird dir nämlich niemand dafür danken.

Das Büro wird zur Virenfalle

Gerade im Falle von Erkältungskrankheiten kann das Büro zur Virenfalle werden. Wenn dann noch dazu kommt, dass mehrere Menschen im gleichen Raum sitzen, ist das Ping-Pong-Spiel vorprogrammiert. Einer steckt den Anderen an.

Es entstehen somit zwei Effekte: Erstens sind durch die Ansteckungsgefahr mit mehr Ausfällen zu rechnen. Zweitens bist du in diesem Zustand nicht wirklich leistungsfähig.

Auch hat niemand einen Nutzen davon, wenn aus deinem harmlosen Husten eine Lungenentzündung wird, weil du dir keine Zeit zur Regeneration genommen hast.

Ebenso kann aus dem Präsentismus ein Absentismus werden. Da du dich nicht auskurierst hast, kann es zu einem Rückfall oder zur oben beschriebenen Verschlimmerung kommen, was dich dann viel länger ausfallen lässt.

Außerdem hast du durch Präsentismus ein höheres Gesundheitsrisiko, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erkranken.

Auswirkungen von Präsentismus auf deine Arbeit

Auch in Bezug auf deine Arbeit tust du dir keinen Gefallen, wenn du krank zur Arbeit gehst. Folgende Dinge können passieren:

  • Geringere Leistung
  • Geringe Konzentrationsfähigkeit
  • Langsameres Arbeiten
  • Mehr Fehler
  • Mehr Pausen
  • Mehr Unfälle

All diese Punkte können in wenigen Sätzen zusammengefasst werden.

Wenn du krank bist, du dich körperlich schlecht fühlst und dein Kopf nicht frei ist, dann passiert folgendes: Du kannst dich schlecht konzentrieren. Du arbeitest deswegen langsamer. Es unterlaufen dir mehr Fehler. Du musst mehr Pausen machen, da du dich nicht wohlfühlst. Und dadurch wird deine Leistung deutlich geringer. Manche Arbeiten musst du im Endeffekt sogar mehrmals machen, bis sie endlich so sind, wie man es von dir gewohnt ist.

Und auch die Unfallgefahr steigt mit erhöhtem Krankheitswert. Egal ob auf dem Weg zur Arbeit, bspw. mit dem Auto. Oder auch, falls du es mit komplizierten Geräten in deinem Büro zu tun hast.

Kosten durch Präsentismus

Da die entstehenden Kosten im Zusammenhang mit Präsentismus den Arbeitgeber entstehen, hierzu nur folgende Information:

Die Kosten durch Präsentismus übersteigen die Kosten durch krankgemeldete Mitarbeiter um das Zehnfache.

Besonders schwerwiegend ist es, wenn der Präsentismus für den Arbeitnehmer ein normales Verhalten ist. Denn somit wird eine Chronifizierung der Krankheit wahrscheinlich. Und dann geht es richtig ins Geld.

Eine dänische Studie hat sich mit Personen befasst, die öfter als sechsmal im Jahr krank zur Arbeit gehen. Hierbei kam heraus, dass diese später wahrscheinlich länger als zwei Monate krankheitsbedingt ausfallen. Und zwar lag der Prozentsatz um 74 Prozent höher als bei anderen Arbeitnehmern. Das ist schon enorm.

Das heißt für dich: Auch dein Arbeitgeber hat absolut nichts davon, wenn du dich krank zur Arbeit schleppst.

Vorbeugen von Präsentismus

Um das Phänomen Präsentismus zu reduzieren, bedarf es eines Zusammenspiels von Arbeitgeber und Arbeitnehmer.

Von Seiten Arbeitgeber

  • Dem Arbeitnehmer Arbeitsplatzsicherheit vermitteln.
  • Eine entsprechende Unternehmerkultur vertreten (Vertrauen und Fairness).
  • Maßnahmen für Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) anbieten.
  • Die Führungskräfte für Präsentismus sensibilisieren.

Von Seiten Arbeitnehmer

  • Mehr Sensibilität für die eigene Gesundheit entwickeln.
  • Im Krankheitsfall auch tatsächlich zuhause bleiben.
  • Die Angebote des Arbeitgebers zur Gesundheitsförderung annehmen.

Deine eigenen Handlungsmöglichkeiten

Darüber hinaus kannst du selbst jedoch noch weitaus mehr tun. Du selbst kannst vorbeugen durch

  • Präventionskurse
  • Gesundheitscoaching/-management
  • Lebensstilveränderungen
  • Anerkannte alternative Methoden
  • Schulmedizinische Möglichkeiten

Präventionskurse

Präventionskurse müssen über die Zentrale Prüfstelle für Prävention genehmigt werden. Erst dann werden diese Kurse durch die (meisten) Krankenkassen bezuschusst.

Ein anderes Wort für Präventionskurse wäre Gesundheitskurse. Sie helfen dir dabei, Krankheiten vorzubeugen. Und du kannst mit ihnen einen gesünderen Lebensstil finen.

Präventionskurse werden in die folgenden Kategorien eingeteilt:

  • Ernährungsberatung
  • Bewegung
  • Entspannung / Stressbewältigung
  • Raucherentwöhnung / Suchtberatung

Bei mir in meinem Seminarzentrum findest du verschiedene Präventionskurse zu den Themen Entspannung und Stressbewältigung.

Mehr Infos findest du auf folgenden Webseiten:

www.naturheilpraxis-berft.de unter Seminarzentrum (Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung, Stressbewältigungskurs)

www.silber-yoga.de – Hier dreht sich alles um Yoga.

Das Thema Raucherentwöhnung behandele ich in meiner Naturheilpraxis mithilfe von Akupunktur, homöopathischen Mitteln und persönlicher Beratung.

Gesundheitscoaching/-management

Hier erhältst du Hilfe zur Selbsthilfe bei gesundheitlichen Themen.

Durch die zunehmende Komplexität im Büro- und Lebensbereich wird es immer schwieriger, die Balance zu halten. Immer öfter fühlen sich Menschen überfordert. Es kommt zu psychosozialen Schwierigkeiten und psychischen Erkrankungen.

Ein Gesundheitscoaching kann dir wieder zu deiner Work-Life-Balance verhelfen.

Lebensstilveränderungen

Für eine Lebensstilveränderung ist es zuerst einmal wichtig, herauszufinden, was du in deinem Leben überhaupt verändern möchtest. Meist herrscht ein Ungleichgewicht in bestimmten Bereichen, welche dir Stress machen.

Wichtig ist es, diese Dinge zu erkennen und zu lernen, wie du optimal mit ihnen umgehen kannst. Auch hier wäre ein Gesundheitscoaching hilfreich. Oder auch ein entsprechender Online-Kurs.

Wenn du kleine Dinge in deinem Büroalltag ändern möchtest, empfehle ich dir meinen Email-Kurs „Entspannung im Büroalltag“. Mehr Infos dazu findest du unter: http://silvia-berft.de/kurse/

Wenn du umfassendere Dinge in deinem Leben verändern möchtest, empfehle ich dir meinen 8-wöchigen betreuten Onlinekurs „Tschüss Stress!“. Mehr Infos dazu findest du hier: http://silvia-berft.de/tschuess-stress/

Anerkannte alternative Methoden

Alternative Methoden können jederzeit eingesetzt werden: entweder als alleinige Methode oder als Ergänzung zur Schulmedizin. Dies kommt immer auf die zugrunde liegende Beschwerde an.

Unter alternative Methoden werden die Verfahren verstanden, die sich von der Schulmedizin unterscheiden. Dazu gehören Naturheilkunde, verschiedene Körpertherapien, Homöopathie, Akupunktur, Osteopathie und viele mehr.

Ich als Heilpraktikerin habe umfassende Kenntnisse in den verschiedensten Bereichen, die ich gezielt bei Beschwerden aufgrund von Verspannungen und Stress einsetze.

Schulmedizinische Möglichkeiten

Manchmal geht es nicht ohne die Schulmedizin. Ich bin oft sehr dankbar, dass es sie gibt.

Es gibt aber auch genug Bereiche, in denen ich das Gefühl habe, der Patient schießt mit Kanonen auf Spatzen. Viele Menschen lassen sich oft keine Zeit mehr für ihre Erholung. Anstatt sich drei Tage lang krank ins Bett zu legen, pumpen sich viele mit Chemie voll, damit sie funktionieren. Vom Arzt wird erwartet, dass er eine Wunderpille parat hat, die den Patienten sofort wieder gesund macht.

Manchmal sollte man dem Körper einfach die Zeit lassen, die er braucht.

Und den Arzt dann in Anspruch nehmen, wenn es wirklich nötig ist.

Fazit

Vorbeugen lohnt sich: Es entsteht eine Win-Win-Situation für Beide: Du als Arbeitnehmer profitierst von „mehr Gesundheit“ und der Arbeitgeber von höherer Produktivität.

Arbeite, wenn du auf der Arbeit bist. Und kannst du nicht arbeiten, dann bleibe zuhause. Damit tust du nicht nur dir, sondern auch deinen Kollegen und deinem Arbeitgeber einen Gefallen.

 

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