Kopfschmerzen – was hilft?

Kopfschmerzen sind ein weit verbreitetes Thema. Gemäß einer Umfrage von Januar 2017 litten etwa 12 Prozent der Befragten einmal im Monat an Kopfschmerzen. Unter den Erwerbstätigen waren es sogar 13 Prozent. Frauen sind häufiger von Kopfschmerzen betroffen als Männer.

Kopfschmerzen sind sehr oft psychosomatisch bedingt. Sie treten verstärkt auf bei Personen mit viel Stress. 2013 wurde dazu eine Umfrage in Deutschland durchgeführt. 50 Prozent der Befragten gaben an, dass Stress die Hauptursache für ihre Kopfschmerzen ist. Als zusätzliche Ursachen wurden Wetterumschwünge, Flüssigkeits- und Schlafmangel genannt.

Arten von Kopfschmerzen

Kopfschmerzen können vielseitig unterteilt werden. Die größte Einteilung ist meiner Meinung nach die in ohne erkennbare Ursachen und die infolge von anderen Krankheiten.

Kopfweh ohne erkennbare Ursache

Sie werden auch oft idiopathische Kopfschmerzen oder Primärkopfschmerzen genannt. Im Prinzip bedeutet dies, dass es keine Erklärung dafür gibt, wodurch die Kopfschmerzen entstehen. Sie bilden somit ein eigenständiges Krankheitsbild.

Kopfweh infolge von anderen Krankheiten

Ganz anders ist es bei Kopfschmerzen als Symptom einer anderen Krankheit, den sogenannten Sekundärkopfschmerzen. Ihnen kann sowohl eine harmlose Erkrankung als auch eine gravierende zugrunde liegen.

Eher harmloser Natur wären beispielsweise Kopfschmerzen infolge von Erkältung, Nebenhöhlenentzündung, Medikamenteneinnahme, Klimakterium, Menstruation, Sonnenstich, Klima- und Wetterempfindlichkeit, falsche Brille, Nahrungsmittelunverträglichkeit und Nackenverspannungen.

Nicht harmloser Natur sind dagegen Ursachen wie Hirnhautentzündung, Hirnblutungen, Trigeminusneuralgie, Gehirntumor, akutes Glaukom, Bandscheibenschäden im Bereich der Halswirbelsäule, bestimmte Infektionskrankheiten wie zum Beispiel Tetanus oder Tollwut, aber auch die Grippe.

Und ich kann dir versichern, dass ich hier nicht alle Ursachen aufgezählt habe. Es gibt noch wesentlich mehr ursächliche Erkrankungen. Aber das würde einfach den Rahmen sprengen. Soviel sei gesagt: Es gibt mehr als 200 verschiedene Arten von Kopfschmerzen.

Unterschied zwischen Kopfschmerzen und Migräne

Eine besondere Form von Kopfschmerzen ist die Migräne. Mir persönlich sind Kopfschmerzen ziemlich fremd, aber mein Mann war früher sehr stark von Migräne betroffen. Ich habe es demgemäß sozusagen hautnah miterlebt.

Quelle: Statista, Januar 2017

Was aber ist nun so klassisch an einer Migräne, was es bei „normalen“ Kopfschmerzen in dieser Form eher nicht gibt?

Zuerst einmal ist der Kopfschmerz selbst ein anderer. Typisch sind wiederkehrende, meist halbseitig auftretende Kopfschmerzanfälle. Begleitet werden sie oft von vegetativen Symptomen wie Übelkeit und Erbrechen sowie Licht- und Geräuschüberempfindlichkeit. In ganz schlimmen Fällen kann es sogar zu kurzzeitigen neurologischen Funktionsstörungen kommen wie Seh- oder Sensibilitätsstörungen oder Lähmungen, welche jedoch eher selten sind.

Wenn du dir die Familiengeschichte anschaust, dann gibt es meist einen nahen Verwandten, der auch unter Migräne leidet. Bei meinem Mann ist es seine Mutter.

Häufig helfen Entspannungstechniken wie beispielsweise Autogenes Training und Progressive Muskelentspannung dabei, die Häufigkeit der Anfälle zu senken.

Wenn du gerne weitere Entspannungstipps hättest, dann melde dich doch einfach für meinen Newsletter an. Ich versorge dich regelmäßig mit Tipps und Tricks, die dich dein Leben entspannter genießen lassen.

Auch alternative Verfahren können hilfreich sein wie zum Beispiel die Craniosacrale Körpertherapie.

Solltest du unter häufigen Attacken leiden, kann eine vorbeugende Behandlung zwischen den Attacken sinnvoll sein.

Ursache von Kopfschmerzen

Primärkopfschmerzen

Wie du bereits erfahren hast, gibt es zwei Formen von Kopfschmerzen: die idiopathische, also ohne Ursache, und die infolge einer anderen Krankheit. Prozentmäßig überwiegen eindeutig die Kopfschmerzen mit einer nicht erkennbaren Ursache, die sogenannten Primärkopfschmerzen.

Es wurde jedoch festgestellt, dass es bestimmte Auslöser dafür gibt, wie:

  • Stress
  • Hormonschwankungen, besonders bei Frauen
  • Flüssigkeitsmangel
  • Schlecht belüftete Räume
  • Schlafmangel oder Schlafstörungen
  • Suchtmittel wie Rauchen oder Alkohol
  • Wetterwechsel
  • Viel Bildschirmarbeit

Zum Thema Stress möchte ich dich gerne auf ein paar Blogartikel von mir hinweisen. Sie helfen dir dabei, deinen Stress leichter zu erkennen und zu verstehen. Und was du dagegen machen kannst.

Blogartikel „Stress in seiner Gesamtheit erkennen

Blogartikel „Wie sich Stress auf dein Leben auswirkt

Auch zum Thema Schlafstörungen gibt es einen interessanten Blogartikel:

Du kannst nachts nicht schlafen?“

Hier findest du auch jede Menge Tipps, wie du entspannter deine Nachtruhe findest.

Sekundärkopfschmerzen

Für sie gibt es in der Regel immer eine ursächliche Krankheit. Oder sie ist auf bestimmte äußere Einflüsse zurückzuführen.

Die häufigsten Ursachen sind:

  • Verletzungen am Kopf selbst oder an der Halswirbelsäule, beispielsweise Bandscheibenvorfall
  • Entzündungen im Kopfbereich, auch beispielsweise Nasennebenhöhlen- oder Zahnwurzelentzündung
  • Bluthochdruck
  • Chronische Bronchitis, Asthma, COPD, Grippe
  • Akutes Glaukom (grüner Star)
  • Muskelverspannungen, -verhärtungen
  • Schlaganfall
  • Hirntumor
  • Hitzschlag
  • Häufige Einnahme von bestimmten Medikamenten
  • Nahrungsmittelallergie

Bei Sekundärkopfschmerzen sollte immer ein Arzt hinzugezogen werden. Meist ein Neurologe, aber halt nicht immer. In der Regel gibt es dann jedoch auch noch andere Begleiterscheinungen, die einem den Weg weisen können.

► Hier ein kleines Beispiel:

Ich hatte 2005 einen akuten Glaukomanfall. Glaukom bedeutet grüner Star, das heißt bei einem akuten Anfall steigt der Augeninnendruck enorm an. Dieser war damals leider durch zu viel Stress verursacht worden. Damals wusste ich noch nicht mit meinem Stress umzugehen.

Das Ganze äußerte sich so, dass ich mit dem linken Auge von heute auf morgen nichts mehr sehen konnte. Ich war sozusagen „blind“. Und ich hatte starke Kopfschmerzen. Ich ging also zum Augenarzt. Der hatte anfänglich auf alles getippt, nur nicht auf einen Glaukomanfall, da ich vorher noch nie etwas damit zu tun hatte. Und ich war gerade erst 35 Jahre geworden! Gott sei Dank ging aber alles gut aus. Meine Sehleistung war vorher schon nicht besonders gut gewesen und hatte sich durch den Glaukomanfall danach auch nicht wesentlich verschlechtert.

Hier war die ursächliche Erkrankung für meine Kopfschmerzen eindeutig das Glaukom.

► Noch ein Beispiel aus meiner Naturheilpraxis:

Ich hatte eine Patientin, die zu mir wegen Kopfschmerzen kam. Auch sie hatte viel Stress auf der Arbeit. Ich versuchte, ihr mit Craniosacraler Körpertherapie Linderung zu verschaffen. Dies gelang mir jedoch nur in geringem Maße. Doch während den Behandlungen unterhielten wir uns auch über andere Bereiche ihres Lebens. Und mir kam die Idee, dass es an ihren Essgewohnheiten liegen könnte. Meine Vermutung war, dass sie zu viel Nahrungsmittel mit Laktose aß. Nachdem sie diese stark reduzierte, wurden auch ihre Kopfschmerzen deutlich besser.

Hier war die Ursache für die Kopfschmerzen eine Nahrungsmittelunverträglichkeit.

► Und noch ein letztes Beispiel:

Eine ganz typische alltägliche Ursache für Kopfschmerzen sind Schulter-Nacken-Verspannungen. Besonders häufig sind „Büromenschen“ davon betroffen. Aber auch Menschen, die den ganzen Tag in der ein und selben Position verharren.

Hierbei kommt es zu Muskelverspannungen, die über kurz oder lang zu Kopfschmerzen führen können. Auch dies weiß ich leider aus eigener Erfahrung.

Aus diesem Grund habe ich auch den Emailkurs „Entspannung im Büroalltag“ im Angebot. Hier gibt es 15 Entspannungstipps sowohl für die körperliche als auch für die mentale Entspannung.

Wenn du mehr darüber wissen möchtest: Hier ist der Link: Emailkurs

Wie äußern sich Kopfschmerzen?

Kopfschmerzen können auf ganz unterschiedliche Art und Weise auftreten:

  • Mal sind sie stechend, mal dumpf.
  • Manchmal kommen sie ganz schleichend und ein anderes Mal sind sie urplötzlich da.
  • Sie können nur kurz anhalten oder auch sehr lange.
  • Sie können akut oder chronisch sein.
  • Sie können den ganzen Kopf betreffen oder nur partiell.
  • Sie können regelmäßig oder ganz unregelmäßig auftreten.
  • Sie können beispielsweise ins Auge ziehen.
  • Manchmal werden sie von Tinnitus begleitet.
  • Sie können mit Schwindel und Ohrensausen einhergehen.
  • Sie können von Übelkeit bis hin zum Erbrechen begleitet sein.

Wie du siehst, gibt es Kopfschmerzen in vielen unterschiedlichen Nuancen.

Wann solltest du zum Arzt gehen?

Es gibt den harmlosen Kopfschmerz, den wohl jeder schon mal von uns hatte. Dieser ist in der Regel nicht weiter tragisch.

Es gibt jedoch bestimmte Merkmale, bei denen du vorsichtshalber einen Arzt aufsuchen solltest:

  • Wenn du zum ersten Mal ungewohnte Kopfschmerzen hast.
  • Wenn du Dauerkopfschmerzen hast und sie vielleicht sogar immer schlimmer werden.
  • Wenn schlagartig megastarke Kopfschmerzen auftreten.
  • Wenn du deinen Kopfschmerz exakt lokalisieren kannst und er seitenkonstant ist.
  • Wenn neurologische Begleitsymptome vorliegen, wie z.B. Sehstörungen, Erbrechen.

Bei bestimmten Kopfschmerzen kann es nötig sein, dass weiterführende Untersuchungen durchgeführt werden müssen wie beispielsweise Röntgen, Computertomographie (CT) oder ein Elektroenzephalogramm (EEG).

Hilfe bei Kopfschmerzen

Aushalten oder Tablette nehmen?

Ich muss gestehen, ich bin kein Fan von Schmerztabletten. Es muss schon wirklich sehr schlimm sein, bis ich mich dazu durchringe. Aber aufgrund meiner Praxiskenntnisse geht es bei mir meist ohne bzw. ich hatte Gott sei Dank auch noch nicht viele Schmerzen in meinem Leben.

Aber das geht nicht jedem so. Deswegen vertrete ich auf der anderen Seite auch die Ansicht, dass kein Mensch mit starken Schmerzen leben muss. Manchmal bleibt einfach nur noch die Tablette als letzter Ausweg.

Wichtig ist mir, dass achtsam mit Schmerztabletten umgegangen wird und nicht bei jedem Wehwehchen schon eine eingeworfen wird. Aber wie gesagt, manchmal können die Kopfschmerzen so stark sein, dass es einfach unumgänglich ist. Diese Schmerzen sind dann nur noch mit Medikamenten zu kontrollieren beziehungsweise zu lindern.

2013 wurde eine Umfrage in der deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahre durchgeführt.  Diese ergab, dass rund 15 Millionen Menschen ein- bis zweimal pro Woche ein Schmerzmittel gegen Kopfschmerzen nehmen.

Naturheilkundliche Unterstützung

Aufgrund dessen, dass es so viele verschiedene Arten und Auslöser von Kopfschmerzen gibt, möchte ich mich hier auf zwei Arten begrenzen:

  • Kopfschmerzen aufgrund von Stress bzw. zu hohen Belastungen
  • Kopfschmerzen aufgrund von Muskelverspannungen im Schulter-Nacken-Bereich

Meiner Erfahrung nach sind dies zwei der wichtigsten Ursachen überhaupt für Kopfschmerzen.

Es gibt jede Menge, was du unterstützend bei oder gegen Kopfschmerzen machen kannst. Es gibt einiges, um das du dich selbst kümmern kannst. Und es gibt Methoden, wo du besser eine Fachfrau hinzuziehen solltest. Manches kannst du sozusagen vorbeugend machen und anderes im Akutfall. Ich werde dir einen kleinen Überblick über verschiedene Möglichkeiten geben.

Hilfe im Vorfeld

  • Bachblüten:

Gerade wenn es zu Kopfschmerzen aufgrund von Stress, hohen Belastungen, Ängsten und depressiven Verstimmungen kommt, sind Bachblüten eine gute Unterstützung. Insgesamt gibt es 38 Essenzen. Mit Hilfe eines Fragebogens werden die passenden Bachblüten ermittelt. Diese werden dann für drei bis vier Wochen täglich mehrmals eingenommen.

  • Schüssler Salze:

Ich bin ein großer Fan von Schüssler Salzen. Mir geht beispielsweise nie die Nummer 3 (Ferrum phos.) aus. Sie steht in meiner Praxis, neben meinem Bett und im Küchenschrank. Allzeit gewappnet. 😉

In Bezug auf Kopfschmerzen eignet sich sehr gut die Nummer 7 (Magnesium phos.). Sie wird als sogenannte „heiße Sieben“ eingenommen. Dazu löst du 10 Tabletten der Nummer 7 in heißem Wasser auf und trinkst es dann schluckweise. Sie löst sowohl innere als auch äußere Verspannungen. Je nachdem, wie oft du unter Kopfschmerzen leidest, kannst du sie mehrmals pro Woche bis sogar täglich zu dir nehmen.

  • Trockenes Schröpfen:

Ich liebe Schröpfen. Es ist so einfach und doch so effektiv. Es gibt die sogenannten „Hausfrauenschröpfgläser“ oder auch große Schröpfapparate. Ich hatte in meiner Praxis einen Schröpfapparat. Der war echt genial. Hier konnte ich ganz individuell die Stärke für den jeweiligen Patienten einstellen. Und ich konnte nicht nur Unterdruck erzeugen, sondern auch noch einen Impulseffekt dazuschalten. Dies hat sich sehr bei Verspannungen im Schulter-Nacken-Bereich bewährt.

Ich hatte mal eine Patientin, die jede Woche zum Schröpfen kam. Sie sagte mir immer, das wäre ihr Extra, dass sie sich leistet. Denn durch die regelmäßige Anwendung entstanden erst gar keine Schulterschmerzen mehr, unter denen sie vorher immer so sehr gelitten hatte. Erst mit Beginn der Rente hörte sie damit auf, da dadurch auch die Belastung wegfiel.

  • Craniosacrale Körpertherapie:

Abgekürzt nenne ich es einfach Cranio. Ansonsten ist mir das Wort viel zu lang. Cranio ist eine sehr sanfte Methode, die unwahrscheinlich viel bewirken kann. Wie das Wort dir vielleicht schon verrät, wird hier hauptsächlich im Bereich vom Kopf (Cranium) bis zum Kreuzbein (Sacrum) gearbeitet.

Es ist eine Mischung aus manueller und energetischer Behandlung. Sie löst Verspannungen auf allen Ebenen. Sowohl körperlich als auch emotional.

  • Stressabbau durch Entspannungstechniken:

Stress ist einer der Hauptauslöser für Kopfschmerzen. Was ist also logischer, als seinem Stress vorzubeugen? Und hier kommen die Entspannungstechniken ins Spiel. Mit ihnen hast du „Werkzeuge“ bei der Hand, mit denen du entweder Stress vermeiden kannst oder dich im Akutfall herunterfahren kannst.

Die klassischen Entspannungsverfahren sind: Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung und mittlerweile auch Yoga.

Und auch hierzu habe ich zwei passende Blogartikel für dich:

Stress abbauen – aber wie?

2 Entspannungstechniken im Vergleich

Im Akutfall

  • Bachblüten:

Wenn du so stark unter Stress stehst, dass du das Gefühl hast, dein Kopf platzt gleich: Dann helfen dir die sogenannten „Notfalltropfen“, auch Rescue-Tropfen genannt. Diese bekommst du beispielsweise in der Apotheke. Davon gibst du dir im Akutfall 4-6 Tropfen direkt auf die Zunge. Sie wirken in der Regel innerhalb von ein paar Minuten.

Oder du kannst dir ein paar Tropfen in die Schläfen einreiben. Auch das hilft manchmal bei Kopfschmerzen.

Falls du Kinder oder sogar Enkelkinder wie ich hast, dann gibt es für diese auch Rescue-Bonbons. Sie werden gerne vor Prüfungen genommen. Den die Tropfen selbst fallen unter Medikamente und das darf in der Schule nicht eingenommen werden. Aber Bonbons gehen immer.

  • Schüssler Salze:

Auch im Akutfall ist die Nummer 7 (Magnesium phos.) sehr gut geeignet. Du kannst sie auch hier als „heiße Sieben“ zu dir nehmen. Du kannst dir sogar zwei bis drei Becher hintereinander von der „heißen Sieben“ machen.

Die Aussage eines meiner damaligen Dozenten war folgende: „Es kann nicht viel passieren. Nur wenn du mehr als 100 Tabletten auf einmal zu dir nimmst, kann es zu Durchfall kommen.“

  • Ohrkerzen:

Ohrkerzen sind fast wie eine Wellnessbehandlung. So gut fühlt es sich an. Ich habe dabei immer das Gefühl, als würde ich neben einem knisternden Kaminfeuer sitzen, was ich als sehr angenehm empfinde. Wichtig ist, dass immer beide Ohren behandelt werden. Die Therapie mit Ohrkerzen ist besonders geeignet bei Kopfschmerzen, Erkältungen, Tinnitus und Stress.

  • Trockenes Schröpfen:

Auch bei Kopfschmerzen aufgrund von akuten Verspannungen im Schulter-Nacken-Bereich hat sich Schröpfen bewährt. Die Behandlung sollte jedoch noch ein bis zwei Wochen weitergeführt werden.

  • Akupunktur:

Durch Akupunkturnadeln können Kopfschmerzen oft relativ schnell behoben werden. Wichtig ist, dass du von jemanden behandelt wirst, der auch eine vernünftige Ausbildung darin gemacht hat. Ich möchte keinem Arzt auf die Füße treten, aber viele von ihnen haben nur eine nullachtfünfzehn Ausbildung. Andere hingegen haben sich darauf spezialisiert. Das Gleiche gilt natürlich auch für Heilpraktiker. Einfach mal darauf achten, ob es jemand nur so nebenbei macht oder schwerpunktmäßig. Meist sind für die Behandlung mehrere Sitzungen vonnöten.

  • Atemtechniken und Entspannungsübungen:

Im Akutfall sollte es schnell gehen. Da hast du keine Zeit, für stundenlang irgendwelche Sachen auszuprobieren, damit deine Kopfschmerzen verschwinden. Deswegen finde ich es immer gut, wenn du bereits im Vorfeld einen Entspannungskurs besucht hast, damit du dann im Akutfall das Gelernte sofort anwenden kannst.

Bei Kopfschmerzen aufgrund von Verspannungen finde ich die Progressive Muskelentspannung absolut top. Du kannst dir hier beispielsweise die Muskelgruppen heraussuchen, die gerade betroffen sind und diese gezielt an- und entspannen.

► Wenn du dich für die Progressive Muskelentspannung (PME) interessierst, empfehle ich dir meine PME-Audios zum Downloaden. Wie du sie dir bestellen kannst, findest du hier: Extras

Und wenn du zum Beispiel das Gefühl hast, dir wächst gerade alles über den Kopf, dann kannst du ganz einfache Atemübungen oder Autogenes Training anwenden, um dich wieder innerlich zu entspannen.

Hier kannst du dich kostenfrei für meine Atemmeditation anmelden.

Nach der Arbeit, wenn deine Kopfschmerzen immer noch da sind, kannst du zuhause ein paar entspannende Yogaübungen durchführen.

Wie du siehst, gibt es so viele Sachen, die du machen kannst. Und mindestens eine davon passt bestimmt gut zu dir. Oft ist auch eine Kombination sinnvoll.

Übrigens gibt es natürlich noch viel mehr Möglichkeiten, aber ich habe mich jetzt mal auf die meiner Meinung nach wichtigsten beschränkt.

Das A und O

Um Primärkopfschmerzen vorzubeugen, solltest du folgende Dinge beachten:

  • Führe nach Möglichkeit einen geregelten Tagesablauf ein.
  • Vermeide Stress beziehungsweise beuge ihm vor.
  • Bewege dich ausreichend an frischer Luft. Optimal wäre an mindestens fünf Tagen pro Woche 30 Minuten.
  • Achte darauf, dass du ausreichend Schlaf hast. Optimal ist eine Schlafensdauer von fünf bis neun Stunden.
  • Sorge dafür, dass du genügend Ruhezeiten hast. Zeit, um einfach mal ganz bei dir selbst zu sein.
  • Nimm das Leben nicht so ernst, sondern genieße es. Du hast nur eins.

In diesem Sinne wünsche ich dir eine wundervolle Zeit, vor allem ohne Kopfschmerzen.

Über einen Kommentar zu meinem Blogartikel würde ich mich sehr freuen.

Liebe Grüsse,

Silvia

PS: Kennst du schon meine Facebookgruppe „Tschüss Stress! – für Frauen„? Ich würde mich sehr freuen, dich dort zu treffen.


4 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Sehr geehrte Frau Berft,

    da ich des Öfteren Kopfschmerzen habe, wollte ich unbedingt mehr darüber wissen. Und mit diesem Vorhaben bin ich dann hier auf ihrem Blog gelandet. Und es war sehr interessant ihren Beitrag zu lesen. Sehr viele Informationen und neue Impulse – und alles sehr verständlich erklärt. Besser kann man das als interessierter Leser nicht bekommen!

    Und sehr lobenswert an ihrem Artikel finde ich, dass sie über die Problembeschreibung hinaus gehen und auch noch ein paar Lösungsvorschläge skizzieren. Das trennt meiner Einschätzung nach die guten Blogs von den sehr guten. Denn wenn auch gezeigt wird, wie man ein bestimmtes Problem lösen kann, dann wird für den Leser Mehrwert geboten. Auch kann dann im Kommentarbereich eine viel lebendigere und tiefergreifende Diskussion stattfinden, ein informativer Austausch. Denn wenn ich Kopfschmerzen habe hilft mir oftmals auch Yoga oder Spaziergänge. Es gibt Menschen, die vertrauen auf die Wirkung von biologischen Tropfen, wie die von Hemplix. Die Wege sind unterschiedlich. Aber gegen viele Arten von Kopfschmerzen kann man was machen.

    In diesem Sinne wünsche ich sowohl Frau Berft und der Leserschaft einen entspannten Start in die Woche!

    Freundlichste Grüße. Namaste Lara.

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