13 Dinge, die du (noch) nicht über mich wusstest

Birgit Schultz vom Marketingzauber hat zu einer Blogparade aufgerufen. Wow, dachte ich mir, da bin ich doch glatt dabei. Mir gefällt das Thema richtig gut. Das liegt daran, dass ich immer gerne aus dem Bauch heraus schreibe und das kann ich hier so richtig machen.

Inhalt dieses Blogartikels sind Dinge, die du noch nicht über mich weisst. Natürlich kann es sein, dass ich dir das ein oder andere bereits verraten hatte. 😉 Aber lass dich überraschen.

Ich werde jetzt mal in mich gehen und mir Dinge überlegen, die so typisch für mich sind. Also fange ich mal an.

  1. Im Erste-Hilfe-Kurs in Ohnmacht gefallen

Das war mal wieder so richtig typisch für mich. In der 10. Klasse hatten wir in der Schule einen Erste-Hilfe-Kurs. Ich saß wie immer neben meiner Freundin Heidi. Sie wunderte sich, warum ich neben ihr auf meinem Stuhl immer kleiner wurde, bis ich irgendwann auf dem Boden saß. Aufgeregt rief sie nach dem Erste-Hilfe-Menschen. Dieser maß zuerst einmal meinen Blutdruck. Dann maß er ihn noch einmal. Er konnte es gar nicht so richtig glauben, aber ich hatte einen Blutdruck von 70/40. Da hat er mich erstmal nach draußen an die frische Luft geschickt. Natürlich mit meiner Freundin Heidi. Aber was musste er auch unbedingt von amputierten Händen erzählen. 😉

Der Witz dabei ist, dass mir schon immer bei solchen Themen ganz komisch wurde. Ich bin auch alleine beim Prick-Test (wegen Allergie), wohlgemerkt im Liegen, zusammengeklappt wegen des bisschen Bluts. Tja, und dann habe ich meine Heilpraktikerausbildung gemacht und habe den Leuten selbst Blut abgenommen. So ändern sich manchmal die Dinge.

 

  1. Ich beende immer was ich anfange, koste es was es wolle

Ich mag keine unfertigen Dinge. Wenn ich mir etwas vorgenommen habe, dann halte ich auch bis zum Ende durch. Bestes Beispiel dafür war meine Heilpraktikerausbildung. Von Latein hatte ich null Ahnung. Ich musste meinen Lehrer immer bitten, die Wörter an die Tafel zu schreiben, da ich keine Ahnung hatte, wie sie geschrieben werden. Also, von Latein und Medizin null Ahnung, da ich ursprünglich Betriebswirtin bin. Aber ich hatte es mir nun mal in den Kopf gesetzt, dass ich diese Ausbildung machen werde. Und natürlich mit Abschluss. So nebenbei habe ich aber auch noch in einem Vollzeitjob gearbeitet in einem EDV-Unternehmen. Und nein, ich habe keine Ahnung von Hardware und Software, ich war im kaufmännischen Bereich tätig.

Mit Lernen war da natürlich auch nicht viel. Mein Sohn steckte damals auch noch mitten in der Pubertät. Also mussten alle Urlaubstage herhalten zum Lernen. Tja, und dann rasselte ich durch die Prüfung. Und ehrlich gesagt, nicht nur einmal. Meine Freundin Inge meinte schon, ich solle doch einfach aufgeben. Aber da kannte sie mich schlecht. Also habe ich gebüffelt und gebüffelt und was soll ich sagen – ich habe es geschafft.

 

  1. Mit 27 wie 30 gefühlt

Das ist zumindest mal meine Vermutung. Normalerweise heißt es ja, dass mit 30 Jahren bestimmte Dinge in Frage gestellt werden und man versucht, einiges nachzuholen. Das ging mir dann bereits mit 27 schon so. 😉

Mit 27 wollte ich es nochmal so richtig wissen. Und das gleich im Dreierpack. Ich habe meinen Motorradführerschein gemacht, mit Klavierspielen und mit Judo angefangen.

Was mache ich von den Dreien heute noch? Nichts.

Statt Motorrad fahre ich Auto und statt Judo mache ich Yoga. Aber das Klavierspielen, das steckt mir immer noch in der Nase. Irgendwann werde ich mal wieder Unterricht nehmen. Aber wahrscheinlich muss ich vorher erst mal das Klavier stimmen lassen. 😉

 

  1. Ich fahre nicht gerne Auto

Ui, ganz heikles Thema. Damit habe ich meinen Mann wahrscheinlich schon fast zum Wahnsinn getrieben. Autofahren finde ich schon toll, aber nur, wenn weit und breit sonst niemand ist. Und wenn es hell ist. Und nicht regnet. Und ich die Strecke gut kenne …

Du siehst, das kann nix geben. Ich fahre also kleine Strecken. Manchmal auch weiter weg, aber nur, wenn ich schon vorher genau weiß, wo ich parken kann. Das schaue ich mir dann immer vorher in Google Maps an. Und am Allerliebsten lasse ich mich fahren. Das kann manchmal auch sehr umständlich sein.

Ich hatte damals meine Akupunkturausbildung in Stuttgart gemacht. Das lief dann folgendermaßen ab: Mein Mann hat mich morgens hingefahren, ist dann wieder heimgefahren und hat mich abends wieder abgeholt. Was da jetzt Besonderes daran ist? Ganz einfach: Stuttgart liegt 2 Autofahrtstunden von uns entfernt. Mein Mann saß also 8 Stunden täglich im Auto, weil ich nicht fahren wollte. Er wollte aber auch nicht in Stuttgart auf mich warten, also ist er hin und her gefahren. Völlig verrück, oder? Aber solche Dinge können passieren, wenn ich Autofahren soll.

 

  1. Ich bin völlig unsportlich

Tja, was soll ich sagen? Unsportlich war ich schon immer. Seit ich zurückdenken kann. Als ich in der Grundschule war, ging ich aus irgendwelchen Gründen in die Turnstunde. Oh, das war immer eine Sternstunde. Und ab der fünften Klasse war ich immer heilfroh, wenn ich jemand gefunden hatte, der noch schlechter war als ich. Dann war ich zumindest nicht immer die Letzte. Egal, ob beim Schwimmen, beim Rennen, beim Weitwurf oder Hochsprung. Ich war in allem schlecht. Das hat sich auch bis heute nicht geändert. Im Werfen bin ich besonders toll. Meine Hunde bringe ich da immer ganz durcheinander. Ich täusche den Wurf nach rechts an und komischerweise landet der Ball dann links. 😉

Jetzt fragst du dich bestimmt: Und sowas ist Yogalehrerin? Ja, gerade deswegen bin ich Yogalehrerin. Mir ist es total wichtig, Yoga den Menschen näher zu bringen, die von sich selbst behaupten, dass sie völlig unsportlich oder unbeweglich sind. Denn Yoga machen kann jeder. Es kommt nur auf die Art und Weise an. Mein Anliegen ist es, dass meine Leute nach dem Kurs nach Hause gehen und sich wohl fühlen. Und dass scheine ich gut hinzubekommen. 😉

 

  1. Schreiben war schon immer eine Leidenschaft von mir

Was du aber nicht weißt, dass ich beim Abitur nur eine Drei in Deutsch bekommen habe. Darüber ärgere ich mich heute noch. Denn ich war immer supergut in Deutsch. Fast keine Rechtschreibfehler und tolle Aufsätze. In der elften Klasse hatte ich einen klasse Deutschlehrer. Irgendwie waren wir zwei auf der gleichen Wellenlänge. Ich war die Einzige in der Klasse, die eine Zwei hatte. Alle anderen hatten schlechtere Noten. Tja, und dann kam besagter neuer Deutschlehrer. Mit ihm war ich nie einer Meinung. Das Dumme war wohl, dass ich auch immer zu meiner Meinung gestanden habe und das fand er wohl nicht so toll. Ich konnte machen, was ich wollte, ich bekam grundsätzlich eine Drei. So ein Blödmann. Aber was soll´s. Heute schreibe ich einfach, was und wie es mir Spaß macht.

 

  1. Ich habe mit 17 schon geheiratet

Wahrscheinlich kannst du dir schon denken, dass ich nicht ohne Grund so früh geheiratet habe. Da hast du sogar recht. Ich war damals nämlich mit 17 schon schwanger geworden. Obwohl ich heute noch steif und fest behaupte, dass meine Mama daran schuld ist, da sie der Meinung war, ich müsste eine Pillenpause machen. Dabei hatte ich sie noch gar nicht lange genommen. Aber es kommt immer alles so, wie es kommen soll.

Also war ich mit 17 schwanger und mein damaliger Freund, jetziger Ehemann, hatte gemeint, wir könnten doch heiraten. Okay, habe wir also gemacht. Aber das war gar nicht so einfach. Wir mussten nämlich aufs Jugendamt und uns deren Einverständnis holen, da ich ja noch nicht volljährig war.

Prophezeit wurde uns, dass diese Ehe eh nicht lange halten würde. Nun ja, lange ist immer relativ. Inzwischen sind wir erst 30 Jahre miteinander verheiratet. 😉

 

  1. Ich lache gerne und laut

Ich bin ein sehr positiv denkender Mensch und ich liebe es zu lachen. Oft lache ich so herzhaft, dass sich die Menschen nach mir umdrehen. Meinem Mann ist es, glaube ich, manchmal ein bisschen peinlich. Aber ich denke mir immer: Lachen ist gesund. Und es wäre schön, wenn die Menschen einfach mitlachen würden. Das Leben ist eh schon kurz genug. Menschen, die mich kennen, beschreiben mich oft als Jemanden, der immer gut gelaunt durch die Gegend läuft. Ich habe fast immer ein Lächeln im Gesicht und freue mich über Jeden, den ich treffe. Ich mag Menschen. Deswegen bin ich ja auch in meinem Traumberuf gelandet. Da kann ich ganz vielen Menschen entspannte Momente verschaffen. Und die Menschen sind so dankbar dafür. Einfach nur wundervoll!

 

  1. Ich trinke keinen Kaffee

Oh weh, ich sehe schon dein Kopfschütteln. Und nein, ich habe noch nie Kaffee getrunken. Also nicht irgendwann aufgehört, sondern einfach nie damit angefangen.

Ich mag den Geschmack nicht.

Einmal hatte ich es probiert, da mein Blutdruck mal wieder in den Keller gefallen war. Da ich im Büro war, habe ich mir einen Kaffee mit Milch gemacht. Endeffekt war, dass ich dann für die nächste halbe Stunde die Toilette blockiert hatte und mir furchtbar schlecht war. Das war es dann mit dem Kaffee.

 

  1. Ich trage schon seit über 30 Jahren Schwarz

Ich habe alles in schwarz. Das fängt mit der Unterwäsche an, geht über die Socken, bis hin zu Pullis, Kleidern, Hosen, Jacken, Schuhe, Handschuhe, Schal, Mütze usw.

Tatsächlich findest du in meinem Kleiderschrank kaum etwas außer schwarz. Ein Dozent von mir, der auch schwarz bevorzugte, hatte das mal sehr treffend formuliert: Er müsse morgens nicht schauen, was zusammenpasst. Er könne einfach in den Schrank greifen. Schwarz und schwarz passt immer.

Außerdem macht ja schwarz angeblich schlank. Auf der einen Seite wirkt es distanziert, auf der anderen Seite professionell.

Mir ist das alles egal. Ich fühle mich in schwarz einfach wohl. Das habe ich in der Pubertät entdeckt und dabei bin ich geblieben. Alles andere wurde immer zu einem Reinfall.

Als ich damals meine Vorliebe für schwarz entdeckte, war dies die bevorzugte Farbe der Punker. Für einen solchen wurde ich jedoch nie gehalten, da mir sämtliche anderen Attribute fehlten.

Nur als die Waver-Zeit aufkam, fand ich es manchmal doof, dass mich dann alle für einen Waver hielten. Dabei mochte ich doch viel lieber Rockmusik statt Wave-Musik.

Ich wollte damals sogar in schwarz heiraten. Mein Mann hätte dann einen weißen Anzug getragen. Aber das hatten mir die Mütter und die Verkäuferin damals ausgeredet. Ich war ja erst siebzehn. Also habe ich ab und zu noch auf das gehört, was mir gesagt wurde. *lach* Das habe ich dieses Jahr dann aber nachgeholt, als mein Mann und ich und nochmals „getraut“ haben.

Heute ist meine Kleiderfarbe jedem wurscht. Alle kennen mich nur in meinen schwarzen Klamotten und sind daran gewöhnt. Manchmal überrasche ich sie und trage doch tatsächlich auch mal etwas weißes oder etwas graues. Aber selbstverständlich nur in Kombi mit schwarz. 😉

 

  1. Ich bin fast blind wie ein Maulwurf

Leider ist meine Sehstärke nicht allzu doll. Natürlich ist der Maulwurf etwas übertrieben, aber ohne Brille oder Kontaktlinsen geht bei mir gar nichts. Schon mit 13 bekam ich meine ersten Kontaktlinsen. Brillen waren damals nicht so angesagt. Inzwischen bin ich älter und etwas bequemer geworden. Außerdem wurde mir öfters gesagt, dass mir meine Brille sehr gut stehen würde. Also gehe ich inzwischen auch mit Brille vor die Kamera. Ich fühle mich mit ihr wohl. Nur wenn wir ausgehen ziehe ich meine Kontaktlinsen an, denn mein Mann findet die Brille irgendwie nicht so toll. Er meint immer, er hätte mich ja ohne kennengelernt. Aber da muss er jetzt durch. 😉

Auch hatte ich mit ca. 35 Jahren ein akutes Glaukom (grüner Star). Das war nicht unbedingt lustig, da ich von einem Moment auf den anderen auf dem linken Auge völlig blind war. Aber das wurde Gott sei Dank wieder gut. Aber seitdem bin ich eh etwas vorsichtiger, wenn es um meine Augen geht. Übrigens kam das akute Glaukom von zu viel Stress. Daraus habe ich sehr viel gelernt.

 

  1. Ich liebe Cheeseburger

Ich bin ein bekennender McDonald-Fan. Ich liebe Cheeseburger. Und das schon seit über 30 Jahren. Meine Freunde lachen mich immer aus. Sie halten mir immer vor, dass ich als Ernährungsberaterin es doch eigentlich besser wissen müsste. Tu ich auch. Aber das hält mich nicht vom Cheeseburger-Essen ab. 😉

Früher sind wir nach der Tanzstunde immer noch beim McDonald vorbeigegangen. Das Geld hatte dann immer noch gerade so für einen Cheeseburger gereicht.

Mein Mann schimpft immer, wenn ich den Wunsch äußere, Cheeseburger zu essen. Aber er fährt mich immer tapfer hin. Er selbst hat es inzwischen so ziemlich aufgegeben und verzichtet meistens lieber. Ist mir egal. Hauptsache ich bekomme meine!

Ich muss allerdings dazu schreiben, dass es die nicht allzu oft bei mir gibt. Mein tägliches Essen besteht meistens aus Gemüsesuppe. Und diese in allen Variationen. Aber ab und zu muss es eben ein Cheeseburger sein. Oder noch besser gleich zwei oder drei.

 

  1. Nichts ist so konstant bei mir wie die Veränderung

Damit treibe ich auch heute meinen Mann noch manchmal zur Verzweiflung. Wir sind hier das genaue Gegenteil. Er mag das Konstante und ich die Veränderung. Früher musste er mir ständig dabei helfen, die Möbel in unserer Wohnung umzustellen. Das hat sich mittlerweile gegeben. Wahrscheinlich habe ich inzwischen alle Varianten ausprobiert.

Aber auch ansonsten liebe ich Veränderungen. Ich mache zum Beispiel furchtbar gerne Fortbildungen. Dort gibt es immer wieder etwas Neues zu lernen. Ich strukturiere gerne Dinge um. Ich lasse etwas Altes los und beginne mit etwas ganz Anderem.

Manchmal bedarf es auch vieler Veränderungen, um das endlich zu finden, was die wahre Leidenschaft ist. So ging es mir beispielsweise beruflich. Es hat lange gedauert, bis ich endlich an meinem wahren Platz angekommen war.

Veränderungen bedeutet für mich auch, Platz für andere Dinge in meinem Leben zu schaffen. Die einzige Veränderung, die ich bis jetzt noch nicht hinbekommen habe, ist mein Bauernhaus. An dem arbeite ich immer noch. Aber alles zu seiner Zeit. Dies wäre vor allem eine räumliche Veränderung. Aber auch eine Veränderung der Lebensgewohnheit.

Die wirklich große Konstante in meinem Leben ist mein Mann. Da ist auch keine Veränderung erwünscht. 😉

♥ ♥ ♥

Dies waren meine 13 Dinge, die du vielleicht noch nicht von mir wusstest. 13 deswegen, weil meine Mama immer sagt, dass das meine Glückszahl ist. An einem 13. wurden mir nämlich die Spreizhosen entfernt. Und das war damals wohl wirklich ein Glücksfall.

Aber ich mag die Zahl 13 auch einfach.

Wenn du zu meinem vielen Geschreibsel noch Fragen hast, dann scheue dich bitte nicht, sondern stelle sie mir einfach. Gerne auch als Mail an post@silvia-berft.de

Liebe Grüsse,

Silvia

PS: Schau doch auch mal auf meiner Facebook-Seite „Seminarzentrum Berft“ vorbei. Dort findest du noch viel mehr über mich und meine Themen „Entspannung & Stressbewältigung“.

2 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Liebe Silvia, schön, Dich hier neben Facebook ein bisschen besser kennenzulernen. Bei ein paar Deiner „Geheimnisse“ musste ich schmunzeln. Danke, dass Du mich auf Birgits Blogparade aufmerksam gemacht hast. Herzlichst, Claudia

    • Liebe Claudia,
      ich freue mich sehr, dass ich dich zum Schmunzeln bringen konnte. Das ist nämlich eine meiner Lieblingsbeschäftigungen – Menschen zum Lachen zu bringen. 😉
      Ich wünsche dir noch eine wundervolle Zeit.
      Liebe Grüsse, Silvia

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