Hilfsmittel beim Yoga

Hilfsmittel beim Yoga

Für was Hilfsmittel beim Yoga: Du hast noch nie Yoga gemacht? Oder du zählst dich selbst zu den Anfängern? Du fühlst dich unbeweglich und steif? Hilfsmittel helfen dir dabei, leichter in eine Übungsposition hineinzukommen – egal ob im Kurs oder zuhause. Nachfolgend erkläre ich dir die wichtigsten – also lies gerne weiter. 😊

Welche Yogamatte ist die richtige?

Die Yogamatte gehört zwar nicht unbedingt zu den Hilfsmitteln, aber sie ist natürlich das A und O für deine Yogapraxis. Denn ohne eine vernünftige Matte wird das auf Dauer nix. Deswegen möchte ich dir drei Yogamatten vorstellen, die ich gut finde – und warum.

Aber zuerst einmal ein paar Punkte, die du dir schon vorab überlegen solltest:

  • Aus welchem Material soll deine Yogamatte beschaffen sein?
  • Möchtest du es eher kuschelig oder eher sportlich?
  • Welche Länge und Breite soll deine Yogamatte haben?
  • Soll sie leicht zu transportieren sein oder darf sie auch etwas schwerer sein?
  • Soll sie rutschfest sein?

Jetzt hast du vielleicht noch nie Yoga gemacht und hast absolut keine Ahnung, auf was du achten sollst? Dann erkläre ich dir am besten die unterschiedlichen Matte und was es mit diesen auf sich hat. Im Hinterkopf hast du dann jeweils die oben gestellten Fragen.

1. Die Luxusmatte für deinen Luxuskörper

Das war meine erste Matte, die ich mir selbst gekauft hatte: die Yogamatte Indra von Bausinger, Größe 9o x 200 cm. Die Rückseite der Matte ist rutschfest. Auf der Matte selbst kommst du bei bestimmten Übungen aber leicht ins Rutschen. Die Schurwolle ist megakuschelig und hält auch schön warm. Da sie gekettelt ist, kann auch nichts ausfransen (was ich bei anderen schon oft gesehen habe).

Nachdem ich mich entschieden hatte, dass Yoga von nun an zu meinem Leben dazugehören wird, wollte ich natürlich auch gleich das Beste für mich. Und damit diese auch gleich gut verstaut war, habe ich mir gleich noch eine Tasche dazu geleistet. Diese gibt es leider heute nicht mehr. Dafür gibt es dann natürlich andere schöne und praktische Tragetaschen, z.B. Bodhi SURYA BAG COTTON | Yogatasche groß für Schurwollmatten & Yogamatten*.

2. Die Praktische, Rutschfeste

Diese Matte habe ich inzwischen vier mal gekauft, da ich sie einfach klasse finde: Yogamatte „Studio“ von Bausinger. Ich benutze sie für mich im Yogaraum, für meine Einzelstunden und auch für mich zuhause. Und wenn ich in Unternehmen Yogakurse gebe, dann ist sie auch die Matte meiner Wahl. Denn sie ist strapazierfährig und vor allem rutschfest. Sie wiegt gerade mal 1,2 kg – ist also schnell mal unter den Arm geklemmt. Ihr Nachteil: Sie ist relativ dünn mit ihren 3 mm. Deswegen lege ich meistens noch eine Decke oder eine weitere kuschelige Matte darüber.

3. Dick und günstig

Die letzte Matte, die ich dir vorstellen möchte, bekommst du auch manchmal als Sonderposten in den Discountmärkten. Hier ein Beispiel: die Yogamatte von Tresko*. Sie zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass du sehr bequem auf ihr liegst – sie ist nämlich 15 mm dick. Schon ein großer Unterschied zu den 3 mm von der „Sport“-Yogamatte. Allerdings kann es dann auch bei Übungen im Stand mal etwas wackelig werden. Gut geeignet finde ich sie auch für Yoga im Freien – du liegst dann doch recht weich auf dem Boden. Auch ist sie ein bisschen unhandlicher beim Mitnehmen, da sie halt so dick ist – aber sie wiegt etwa nur ein Kilo.

👉 Das waren nun meine drei Empfehlungen. Du hast es oben vielleicht auch schon herausgelesen: Verschiedene Matten lassen sich auch gut miteinander kombinieren – du kannst sie einfach übereinanderlegen. Oder eben verschiedene Matten für verschiedene Zwecke.

In meinem Seminarraum habe ich für meine Teilnehmer spezielle Studiomatten ausgelegt. Diese sind sauschwer – denn sie müssen ja auch etwas aushalten. Oft gibt es mehrmals täglich verschiedene Kurse – und jeder möchte natürlich bequem liegen. Diese Yogamatten sind 6,5 mm dick, rutschfest und sehr strapazierfähig. Meine Teilnehmer legen auf diese dann ihre eigene Yogamatte oder ihr eigenes Yogatuch drauf.

Welche Props unterstützen dich?

Props ist ein anderer Name für deine Hilfsmittel beim Yoga. Sie helfen dir dabei, entspannt in eine Übung, eine sogenannte Asana, zu kommen. Desto mehr Hilfsmittel du zur Verfügung hast, desto leichter ist es für dich.

Benötigt werden Decken, Kissen, Gurte, Bolster und Blöcke. Das ein oder andere hast du bestimmt schon Zuhause bzw. kannst etwas Entsprechendes umwandeln. Zum Beispiel einen Gürtel in einen Yoga-Gurt.

Der Vollständigkeit halber stelle ich dir hier alle Hilfsmittel beim Yoga zusammen, die du gebrauchen kannst. Am wichtigsten sind in meinen Augen die Blöcke. Für alles andere findest du bestimmt auch Alternativen zuhause, wenn du etwas kreativ bist. Aber natürlich ist es mit den speziellen Yoga-Props einfacher. 😊

Mein Lieblings-Sitzkissen

Das richtige und vor allem bequeme Sitzen finde ich enorm wichtig. In meinen Anfängen war ich in einem Yogakurs, bei dem wir immer relativ lange aufrecht sitzen mussten. Gegen Ende ging mir nur noch durch den Kopf: „Hoffentlich sind wir bald fertig.“ Als Teilnehmerin hätte ich mir echt gewünscht, dass mir mal jemand sagt, wie ich entspannter in eine aufrechte Position komme. Und genau dafür liebe ich das Yogakissen: Im Schneidersitz, Langsitz oder Grätsche legst du dir das Kissen einfach unter dein Gesäß – und schwupp richtet sich deine Wirbelsäule schon fast von alleine auf. Das liegt daran, dass durch das Kissen dein Becken etwas gekippt wird – und somit für die meisten Teilnehmer die Aufrichtung angenehmer ist. Für den Fersensitz benutze ich sehr gerne den Yoga-Block (siehe nächster Punkt).

Hier meine Empfehlung:

Halbmond-Yogakissen*, Sitzhöhe 12 cm, Abmessungen: 42 x 20 cm, Gewicht: ca. 1 kg, verschiedene Farben

Der richtige Yoga-Block

Als ich 2014 meinen Seminarraum eingerichtet hatte, habe ich natürlich gleich mal die falschen Blöcke gekauft. Niemand hatte mir erklärt, auf was ich achten soll – und ich hatte natürlich auch nicht nachgefragt. Diese Blöcke waren dann zu klein und zu kantig. Also habe ich neue bestellt – dieses Mal die richtigen! Diese benutzen wir auch heute noch. Zwischendurch hatte ich mal ein bisschen aufgestockt, da die Kurse immer voller wurden.

Hier nun meine Empfehlung:

Yoga-Blöcke*, Größe XXL, Maße: 22,8 cm x 15,2 cm x 10 cm, ultraleicht, abgerundete Ecken, verschiedene Farben. Achtung!! Du brauchst 2 Stück davon.

Der richtige Yoga-Gurt

Du wirst es vielleicht schon vermuten, aber natürlich ging auch da einiges schief. Ich hatte darauf geachtet, dass es eine robuste Metallschnalle hat – und dass es sie in schönen Farben gibt. Was ich nicht gesehen hatte, war, dass es diese in verschiedenen Längen gibt. 🙈 Ich habe also die Hälfte kürzere Gute und später dann längere dazugekauft. Gott sei Dank gibt es ja etwas kleinere und große Teilnehmer. 😂

Hier meine Empfehlung (natürlich der längere Gurt 😉)

Yoga-Gurt*, 3 m lang, 3,8 cm breit, mit robuster Metallschnalle, verschiedene Farben

Mein Lieblings-Prop 😍

Dieses Kissen ist der pure Luxus. Ich beneide immer meine Teilnehmer, wenn sie sich auf diese wunderbare Rolle betten dürfen und ich muss sitzenbleiben. Tja, das ist nun mal das Los der Yogalehrerin. 😂 Aber dafür gönne ich es mir natürlich mal zu anderen Zeiten. Gerade für die Positonen in meinem meditativen Yoga oder auch für Yin-Yoga eignet sich dieses Kissen perfekt. Du kannst dich zehn oder sogar 20 Minuten in eine Position hineinbegeben und dort verweilen. Einfach nur genial.

Meine Empfehlung:

Yogarolle*, Durchmesser 24 cm, Länge 64 cm, verschiedene Farben

Das kleine Yoga-Kissen

Vor ein paar Wochen musste ich ganz breit grinsen. Eine Yogateilnehmerin hatte sich doch tatsächlich gleich vier Stück davon an ihren Platz gelegt. Diese Kissen sind einfach für alles zu gebrauchen – egal ob für unter den Kopf (oder gleich mehrere), unter die Füße oder zum Unterstützen bei bestimmten Übungen. Am besten ist wohl, du legst dir auch gleich mindestens zwei zu. 😂

Kleines Yoga-Kissen*, Maße: 37 x 18 x 8 cm, verschiedene Farben

♥ ♥ ♥

Sodele, ich bin jetzt am Ende angelangt mit meinen Prop-Empfehlungen. Ich hoffe, ich konnte ein bisschen Klarheit in den Yoga-Hilfsmittel-Dschungel bringen. Natürlich gibt es noch weitere Hilfsmittel beim Yoga – aber hier hast du zumindest mal die gebräuchlisten.

Wenn du möchtest, schau auch gerne bei einem älteren Blogartikel von mir vorbei: „Alles über Yoga – 10 Mythen„.

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