Die Bienenatmung

Die Bienenatmung ist eine einfache und effektive Entspannungsübung. Sie kommt aus dem Yoga und gehört zu Pranayama – den Atemübungen. Der Sanskritname dafür lautet Brahmari.

Ausführung

Am effektivsten ist die Bienenatmung, wenn du sie im Sitzen durchführst. Komme dazu in eine angenehme Sitzposition und schließe, wenn du möchtest, deine Augen.

Vielleicht empfindest du das Sitzen als unangenehm. Oder du hast in diesem Moment einfach nur den Wunsch dich hinzulegen. Dann begebe dich in die Rückenlage und probiere es aus.

Lass zu Beginn deinen Atem einfach nur fließen. Beobachte ihn, ohne ihn beeinflussen zu wollen. Beginne dann mit der Bienenatmung.

Du atmest tief ein und beim Ausatmen summst du wie eine Biene. Deine Lippen sind dabei geschlossen. Summe so lange wie möglich.

Variante: Du kannst dir bei dieser Übung auch noch die Ohren zuhalten. Das klingt vielleicht ein bisschen merkwürdig, aber dadurch kannst du das Summen noch intensiver wahrnehmen.

Du kannst diese Übung so oft wie du möchtest wiederholen. Du kannst sie auch gerne mehrmals am Tag machen.

Zum Einstieg empfehle ich dir, sie mindestens dreimal hintereinander auszuführen.

Wenn du danach noch einen Moment Zeit hast, dann spüre nach. Lass die Übung wirken. Dein Atem kommt und geht wieder in seinem eigenen Rhythmus.

Wirkung

Vor allem ist die Bienenatmung super dazu geeignet, um Stress abzubauen. Um mal Dampf abzulassen. Denn sie hat eine beruhigende und ausgleichende Wirkung auf dich und deinen Körper.

Sie hilft dir dabei, einfach mal zur Ruhe zu kommen. Den Alltag für einen kleinen Moment draußen zu lassen.

Eine ebenso wunderbare Methode, um Stress bewusst reduzieren zu können, ist das Autogene Training. Hierzu biete ich dir meinen Online-Selbstlernkurs „Autogenes Training“ an. Nähere Infos findest du hier.

Zusätzlich verbessert diese Übung noch deine Konzentration. Danach fällt dir das Fokussieren wieder deutlich leichter.

Durch die Bienatmung wird das Einatmen unterstützt, aber ganz besonders jedoch das Ausatmen. Dies ist sehr hilfreich bei Erkältungen oder auch bei Asthma, da hier oft die Ausatmung behindert ist.

Du wirst feststellen, durch das Summen fällt dir ein längeres Ausatmen viel leichter. Das liegt teilweise auch daran, dass du deinen Fokus dort hinlenkst und die Ausatmung ganz bewusst verlängerst. Auch das Tönen bzw. Summen trägt einen großen Teil dazu bei.

Wenn du darauf achtest, kannst du vielleicht auch spüren, wie dein Brustkorb dabei sanft vibriert. Dies sorgt zusätzlich für Bewegung in deinem Brustkorb, sprich in deinen Bronchien und Lungen. Dadurch fällt beispielsweise das Abhusten leichter.

Ich wünsche dir viel Spass beim Ausprobieren.

Liebe Grüsse, Silvia

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