Visualisierung für mehr Gelassenheit

Warum Visualisierung für mehr Gelassenheit? Es gibt Tage, da läuft nichts wirklich rund. Bestimmt geht es dir manchmal auch so.

Deine Laune wird dabei immer schlechter. Du siehst alles nur noch in einem schlechten Licht. Deine Gedanken gaukeln dir vor, dass dir nichts gelingt an diesem Tag. Du bist schlecht drauf. Oder du stehst unter Stress.

Dann ist es Zeit für eine Visualisierung. Aber nicht irgendeine. Sondern eine, die dich lächeln oder sogar lachen lässt. Eine, die dich erheitert, dich aufmuntert. Denn mit Emotionen kannst du die Wirksamkeit der Visualisierung noch verstärken.

Das Spannende dabei ist, dass dein Gehirn nicht zwischen Realität und Einbildung unterscheidet. Diese Tatsache kannst du dir beim Visualisieren wunderbar zunutze machen.

Durchführung

♥ Finde einen ruhigen Ort und schließe für einen kurzen Moment deine Augen.

♥ Visualisiere vor deinem inneren Auge eine Situation, die dich erheiterte. Oder in der du glücklich warst. Stelle dir jede Einzelheit ganz genau vor. Welche Bilder kommen dir dabei in den Sinn? Was hast du gehört? Was hast du gerochen?

♥ Hole dir diese Gefühle von damals in dein Bewusstsein zurück. Tauche in die wunderbaren Emotionen von damals ein. Nehme sie nun mit in den bestehenden Moment.

Du wirst sehen, dass es dir sofort besser geht. Und du die jetzige Situation wieder mit etwas mehr Abstand betrachten kannst.

Meine Visualisierung

Ich werde dir noch kurz verraten, was ich mir oft vorstelle. Es gab schon viele wundervolle Momente in meinem Leben, aber dies ist eine ganz Besondere.

Das Wetter war schön und ich war mit meinem Mann und unserem Labrador Danny unterwegs. Zu der Zeit hatten wir nur einen Hund.

Wir waren extra an einen wunderschönen See gefahren, damit Danny ein bisschen schwimmen kann. Irgendwann kam mein Mann dann auf die Idee, den Ball in einen kleinen Teich abseits von dem See zu werfen. Danny springt hinein und kommt ratlos wieder heraus. Der Ball war untergegangen und er konnte ihn nicht mehr finden.

Was hat mein Mann gemacht? Er hat seine Schuhe, seine Socken und seine Hosen ausgezogen und ist in das kalte Wasser gestiegen, um den Ball wieder herauszuholen. Gott sei Dank ist in dem Moment keiner vorbeigekommen. Alleine beim Schreiben könnte ich mich schon wieder halb tot lachen. Ich habe sogar ein Beweisfoto davon, aber das zeige ich hier lieber nicht. 😉

Ich wünsche dir viele solcher wundervollen Momente, auf die du jederzeit zurückgreifen kannst.

Wenn du eine noch nachhaltigere Methode lernen möchtest, dann empfehle ich dir Autogenes Training: als Wochenendkurs oder als Online-Selbstlernkurs.

Wenn dir dieser Artikel gefallen hat, würde ich mich sehr über einen Kommentar von dir freuen.

Liebe Grüsse, Silvia

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